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09.06.2011

Nach 20 Jahren wieder am Start

Laufgruppe des SVK beim Herrmann erfolgreich

(svk) (von Heinrich Rheker) 1991 waren Johannes Lensdorf (Düük) und Margret Rheker die Ersten der jetzigen Laufgruppe, die die Hermannslaufstrecke unter die Füße nahmen. „In 20 Jahren sind wir wieder am Start“, hatte man sich damals vorgenommen. 20 Jahre sind vorbei und beide waren wieder dabei, Margret mit viel Skepsis: „Aber ich will es versuchen“. Schon im Dezember des vergangenen Jahres wurden Hermannspläne geschmiedet. „Wer macht mit? Ich muss demnächst anmelden“, fragt Heinrich Rheker. Im Januar war das Anmeldezeitfenster für 7 Tage geöffnet, dann war der Lauf ausgebucht (Limit 7000 Teilnehmer).

Überlegungen vor der Anmeldung
 
Margret: „Ich weiß nicht, ob meine Füße das aushalten besonders die Trainingskilometer“.
Maria: „Keine Frage, da  bin ich dabei“.
Lisa, im vergangenem Jahr ausgestiegen: „Ich habe keine Lust, allein so viele Trainingskilometer zu laufen“. „So beendet man keinen Hermannslauf, das bügelt man aus!“ (Antwort vom Vater).
Frank: „Nie wieder“, seine Aussage im vergangenen Jahr (Da gehen wir beide in Klausur und sprechen das durch - Mutzuspruch von Heinrich Rheker).
Klaus: „Ach nee, das mach ich dieses Jahr nicht mit.“ Er wurde im Januar 50 Jahre alt und bekam eine Startkarte geschenkt – Entscheidung gefallen!
Jolle: „Ja, melde mich mit an, da will ich laufen.“
Düük: (siehe oben).
Sascha, im letzten Jahr Platz 1 in der mlJgd A, „Ich laufe mit.“
Leo: „Man braucht ein Ziel, sonst kommt man das ganze Jahr nicht vom Sofa“.
Heinrich: „Die sch…..ß  Zeit vom letzten Jahr kann so nicht stehen bleiben“.
Alle wurden angemeldet, alle waren am Start, alle kamen ins Ziel.
 
Die Vorbereitung
 
Was kommt auf mich zu?
31,1 km Streckenlänge; 700 Höhenmeter Gefälle; 500 Höhenmeter Anstiege; 3 Treppenstufenanlagen; 350 m Kopfsteinpflaster; Sandwege, Asphalt, Schotter, Felsplatten und manchmal unangenehmes Wetter. „Es ist schon eine Schinderei, dieses Rauf und Runter“, hört man einige Mitläufer unterwegs stöhnen (wobei nach ca. 25 Laufkilometern nicht klar ist, was schlimmer ist). 
Mit dieser Grundüberlegung im Hinterkopf wurde das Training geplant.
Margret: „Ich kann nicht so viel machen, aber unter 3 Std. möchte ich schon laufen“. 
Frank: „Sag mir, was ich trainieren soll, dann arbeite ich das ab“.
Klaus: „3 Tage hintereinander Laufen kann ich nicht“.
Leo: „Training nur am Wochenende, unter der Woche ist es mir zu kalt, zu dunkel“.
Maria in der Vorbereitung 2 Wochen krank: „Da fehlt mir was“.
Jolle: viele Trainingskilometer gesammelt, viel allein gelaufen, z..B. Brakelsieker Runde: „Das ging wie’n Dittchen“.
Heinrich: normales Programm.
Düük: Fußball und Laufen passen nicht so gut zusammen, Trainingseinheiten abgekürzt.
Sascha, 3 Tage vor dem Start schwer erkältet: „Schöne Schei…..e“.
Lisa, „Ich kann immer nur allein trainieren, das ist doof“.
 
Spekulationen vor dem Start.
 
Was kann ich laufen, mit welcher Zeit gehe ich bei 10 km durch?
Lisa, im vergangenen Jahr aufgegeben: „Nur ankommen“.
Margret: „Unter 3 Std, das wird wohl nicht klappen“.
Leo: „ Ihr seid alle vor mir“.
Klaus: „Immer schwere Beine, nicht locker, nicht frisch“.
Frank: „Beine gut, Trainingsprogramm passt“.
Düük: „Pessimistisch - zu wenig trainiert“.
Jolle: „Ich bin ganz gut drauf“.
Maria: „Die zwei Wochen, mal sehen“.
Sascha: „Ich weiß überhaupt nicht, was geht“.
Heinrich: „Ich denke, ich werde die 10km unter 47 Min. angehen“ und dann…!
 
Der Wettkampf
 
Wenn  man bedenkt, dass der Sieger, bei sehr guten Bedingungen, nach 1 Std. und 40 Min. im Ziel war, man selber aber um die 2:40 Std. benötigt hat, dann passt hier der Vergleich zwischen dem Hasen und dem Igel. 
Nun muss man aber den Altersunterschied und die Laufzeiten der anderen Teilnehmer sehen, da sieht die Kollerbecker Bilanz doch sehr gut aus. 
 
Das Duell
Ein kleiner interner Wettkampf sorgt immer wieder für Heiterkeit und Belustigung innerhalb  der LG. Klaus und Leo beobachten ständig den jeweiligen Fitnesstand des Laufpartners. „War Leo beim letzten Training? Wie gut ist er drauf?“ „Was ist mit Klaus, hat er schwere Beine oder eine Erkältung“?
Die ganzen Überlegungen führten zu einem Wettkampf der besonderen Art. Sie liefen gemeinsam über die Ziellinie, aber wer war der Schnellere? Nun muss man wissen, wenn man mit einem Chip läuft, dass auch der erste Schritt über Startlinie über die bessere Zeit entscheiden kann. Ein harter Endspurt auf den letzten 500m brachte erstmal kein Ergebnis, man musste die EG-Liste abwarten. Und die gibt es hier als pdf-Dokument.