Erneut Doppelspieltag in der Kreisliga A
Freitag 18.30: Bredenborn - SVK / Sonntag 15.00 : SVK - Amelunxen
(svk) Der nächste Doppelspieltag im Spielplan der Kreisliga A steht an diesem Wochenende vor der Tür. Für den SVK geht es am Freitag in Bredenborn und am Sonntag zu Hause gegen Amelunxen um Tore und Punkte. Dabei ist die personelle Situation der Grün-Weißen alles andere als entspannt.
Während hinter Jens Rheker, Alexander Rheker, Carsten Rheker, Michael Meyer und Jens Schölzel verletzungsbedingt teilweise dicke Fragzeichen stehen, wird Stefan Bielefeld am Freitag definitiv fehlen. Von Jammern will Jörg Hundertmark aber nichts wissen. Ganz im Gegenteil äußert sich der Sabbenhausener zuversichtlich: „Da müssen wir durch. Und das schaffen wir auch.“ Die gute Nachricht zur Personaldecke kam indes am Mittwoch dieser Woche vom Staffelleiter Adolf Muhr. Der wegen Meckerns im Spiel gegen Vinsebeck vom Platz gestellte André Struck bekam überraschenderweise nur zwei Spiele Sperre. Der etatmäßige Libero ist damit bereits am Freitag wieder spielberechtigt. Elmar Happe dürfte damit wieder in das offensive Spielgeschehen eingreifen. Selbstvertrauen wird zudem der Sieg am letzten Sonntag gegen Albaxen bringen. Denn insbesondere die stabile Abwehrleistung gibt Grund zur Hoffnung.
Den Gegner am Freitagabend, SV Germania Bredenborn, ordnet Hundertmark den besten fünf Teams der Liga zu. Allerdings sieht er auf der anderen Seite ebenso berechtigte Hoffnungen auf die ersten Auswärtspunkte, da „die Defensive von Bredenborn im Moment nicht deren Prunktstück zu sein scheint“. Tatsächlich haben die Bredenborner bei 12 selbst erzielten Treffern bereits 12 Tore kassiert. Mit sieben Punkten rangieren die Rückrundenmeister vom letzten Jahr im Moment nur einen Punkt und einen Tabellenplatz vor dem SVK. Man darf also gespannt sein, wie sich der SVK im ersten A-Liga-Derby seit langer Zeit präsentieren wird. Eins steht auf jeden Fall fest: Motivationsprobleme wird Hundertmark nicht haben.
Am Sonntag empfangen dann die Grün-Weißen mit dem TuS Amelunxen eine Mannschaft, die sich vor Saisonbeginn ein wenig mehr ausgerechnet hatte als es der jetzigen Platzierung entspricht. Gerade einmal zwei Punkte konnten die Amelunxer aus den bisherigen Spielen ergattern. Nur gegen die beiden letzten der Liga, TSC Steinheim und SG Sandebeck/Langeland, gelang zumindest jeweils ein Unentschieden. Damit steht Amelunxen folgerichtig und enttäuschend auf dem drittletzten Tabellenplatz. Interessant wird auch im Spiel am Sonntag zu beobachten sein, wie die Amelunxer den Weggang ihres Topscorers Christoph Uebensee verkraften. Immerhin schoss der Stürmer nach der letzten Winterpause 20 Treffer. Und dann wird es noch ein doppeltes Wiedersehen geben: mit den Brüdern Andreas und Matthias Loges kehren zwei „alte Bekannte“ an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Auch diese Tatsache wird Motivation genug für die Kollerbecker Jungs sein, alles zu geben. Und Hundertmark selber ist sich ohnehin sicher: „Wenn wir mit unseren Möglichkeiten entschlossener und auch cleverer umgehen, können wir auch in der A-Liga zuhause eine Macht werden.“ Hierbei spricht er insbesondere den Zuschauern eine große Verantwortung zu. Sie seien es doch, die die Jungs so leidenschaftlich kämpfen lassen wie zuletzt gegen Albaxen. Wollen wir also das Beste hoffen.