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18.04.2011

Nach Regen folgt Sonnenschein…

Donnerstag, 18:30: SVK – Vinsebeck,     Ostermontag, 15:00: SVK - Stahle

(svk) Man kann es durchaus als Wechselbad der Gefühle bezeichnen. Erst verliert der SVK sein Spitzenspiel gegen den SV Brenkhausen. Was folgt, ist ein mehr oder weniger souveräner Sieg in Bergheim. Und schließlich das dürftige Remis in Fürstenau. Die Grün-Weißen haben sich also erst einmal hinten angestellt, was die Aufstiegschancen angeht. Doch lange Zeit, sich über solche Sachen Gedanken zu machen, bleibt nicht. Denn schon stehen die beiden nächsten schweren Aufgaben vor der Tür. Über Ostern werden Vinsebeck und Stahle zu Gast sein im Rehbergstadion. Da trifft es sich gut, dass immerhin Mittelfeld-Abräumer und Kapitän Marc Neumann wieder an Bord sein wird. Wie mittlerweile Usus sprach der Grün-Weiße Treff mit Trainer Norbert Dölitzsch über die derzeitige Situation.

Grün-Weißer Treff: Norbert, zunächst der obligatorische Rückblick auf die hinter uns liegenden Spiele. Fangen wir mir dem Spitzenspiel gegen Brenkhausen an…
 
Norbert Dölitzsch: Zunächst war es für die Zuschauer eben nicht das erhoffte Spitzenspiel. Brenkhausen und Kollerbeck spielen das gleiche System und hatten auch den nötigen Respekt voreinander. Allerdings fanden wir selten eine Antwort auf das druckvolle und aggressive Spiel der Mannen um Micky Wollitz. Eine verdiente Niederlage.
 
Grün-Weißer Treff: Dann ging es nach Bergheim zum Abstiegsaspiranten und damit wieder aufwärts…
 
Norbert Dölitzsch: Dreißig Minuten haben wir uns sehr schwer getan und bekamen durch den Doppelschlag von Pascal und Stefan endlich mehr Sicherheit. Nach der Halbzeit verwertete Christian Föst eine Ecke von Michael Meyer per Kopf zum 3:0. Aber anstatt nun locker aufzuspielen, machten wir im Abwehrbereich unnötige Fehler. Es hätte mehr als nur der Anschlusstreffer fallen können. Wiederum Christian machte den Pflichtsieg perfekt mit seinem zweiten Treffer.
 
Grün-Weißer Treff: Dem Sieg folgte wieder ein Tiefschlag. In Fürstenau reichte es nur zu einem 1:1.
 
Norbert Dölitzsch: Einer guten ersten Halbzeit folgte unverständlicherweise ein mäßiger zweiter Abschnitt. Fürstenau erzielte aus dem Nichts das 1:1 und sorgte bei uns für lange Gesichter.
 
Grün-Weißer Treff: Nach dem Prinzip der letzten Wochen müsste jetzt wieder ein Hoch folgen. Wie ist Deine Gemütslage im Moment?
 
Norbert Dölitzsch: Zum Frohlocken ist zurzeit sicherlich niemandem zu Mute. Brenkhausen gewinnt vier Spiele zu Null und zog klammheimlich an uns vorbei. Unser kleiner Kader lässt derzeit einfach keine besseren Resultate zu. Die Rotsperre von Marc und der Muskelfaserriss von Lukas haben uns wirklich zurückgeworfen. Aber nach Regen kommt auch wieder Sonnenschein und so geben wir die Hoffnung nicht auf.
 
Grün-Weißer Treff: Also bist Du optimistisch für das Donnerstag-Spiel gegen Deinen Ex-Verein Vinsebeck?
 
Norbert Dölitzsch: Vinsebeck hat zuletzt einige Spiele unglücklich verloren. Zudem hat das Team von Mike Disse ebenfalls große Personalprobleme. Meine Freundschaft zu ihm muss am Donnerstag allerdings für zwei Stunden ruhen. Das Hinspiel haben wir übrigens 3:0 gewonnen. Damals noch in sehr guter Form.
 
Grün-Weißer Treff: Und dann geht es am Ostermontag in das nächste Spitzenspiel. Dieses Mal ist der FC Stahle zu Gast…
 
Norbert Dölitzsch: Hier geht es um mehr als drei Punkte. Erstens hat uns Stahle die einzige Niederlage in der Hinrunde beigebracht und zweitens wird nur der Sieger Anschluss an Brenkhausen halten. Also ein Spiel von großer Bedeutung.
Steffen Rheker hat acht Jahre lang kein Pflichtspiel mehr bestritten: Ob er nach seinem Comeback gegen Fürstenau wohl auch über Ostern wieder im Kader steht?