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28.08.2005

Unnötige Klatsche gegen Vinsebeck

SVK verliert mit 0:5 beim Aufstiegskandidat Vinsebeck

(svk) „Wenn Du die Dinger vorne nicht rein machst, rächt sich das!“ Die Richtigkeit dieser alten Fußballweisheit wurde am letzten Sonntag wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nachdem nämlich der SVK beim Aufstiegskandidaten Vinsebeck eine ganze Halbzeit das Spiel dominiert hatte und eigentlich hätte führen müssen, kam er schlussendlich derbe unter die Räder. Dazu passend handelte sich Libero André Struck noch eine rote Karte wegen Meckerns ein.

„So ist Fußball nun einmal“, so ein enttäuschter Trainer Jörg Hundertmark nach dem Spiel. Zuvor hatte er zwei Halbzeiten gesehen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Denn von Beginn an war es der SVK, der für mächtig Druck sorgte und sich insbesondere Mitte der ersten Halbzeit beste Einschussgelegenheiten erarbeiten konnte. Allein das Tor wollte nicht fallen, was den Trainer zu schierer Verzweiflung trieb. Kurz vor der Halbzeitpause konnte sich dann wenigstens Sascha Niemeier dadurch auszeichnen, dass er einen aus 25 Meter abgezogenen Ball hervorragend parierte.
Nach der Halbzeitpause ging es dann aber ganz schnell. Ein Vinsebecker Spieler hatte sich auf der rechten Seite schön durchgesetzt und auf seinen Sturmpartner in der Mitte gepasst, der wenig Mühe mit dem 1:0 hatte. Zwar versuchte der SVK auch weiterhin, konzentriert und mit der nötigen Ordnung zu Werke zu gehen. Allerdings wurden diese Bemühungen in der 55. jäh durch einen Elfmeterpfiff zugunsten des SV Vinsebeck  unterbrochen. Nicht nur, dass der fällige Strafstoß sicher verwandelt wurde. Zusätzlich sah André Struck noch unnötigerweise die rote Karte wegen Meckerns. Und nur zehn Minuten später der nächste Elfer für den Gastgeber, der ebenfalls sicher zum 3:0 verwandelt wurde. Danach noch die Tore zum 0:4 (70.) und 0:5 (85.). Damit war das Debakel perfekt. Interessant wird es jetzt zu beobachten sein, wie die junge Mannschaft auf diesen ersten Tiefschlag seit über einem Jahr reagieren wird.