10.11.2010
„Erreicht haben wir bisher noch nichts“
Sonntag 14:30: SVK – TuS Vinsebeck
(svk) Das letzte Spiel der Hinserie gegen den SV Bredenborn ist zwar dem Wetter zum Opfer gefallen. Dennoch läuft die Zeit weiter und bereits am kommenden Sonntag beginnt die Rückrunde mit dem Match gegen den TuS Vinsebeck. Diesen hatte unsere Mannschaft zu Saisonbeginn noch recht deutlich mit 3:0 geschlagen. Und auch danach lief es einige Zeit alles andere als gut für den ehemaligen Bezirksligisten. Doch nach und nach konnte sich der TuS Vinsebeck aus dem Tabellenkeller befreien und findet sich im Moment im gesicherten Mittelfeld der Tabelle wieder. Über den Verlauf der Hinserie und das Spiel gegen seinen Ex-Verein sprach der Grün-Weiße Treff mit Norbert Dölitzsch.

Norbert Dölitzsch: Das kann man wohl so sagen. Im Vorfeld hatten wir mit Jens Schölzel, Niklas Rheker und Stefan Klocke gleich drei Ausfälle zu verkraften. Bene, Slava und Sascha machten ihre Sache jedoch großartig und waren damit mehr als nur Vertreter. Die größten Überraschungen saßen allerdings tatsächlich auf der Bank! Andrè Struck nahm neben den Comebackern des Jahres Platz. Jens von Heesen und Meinolf Köhne wurden von Alex Stecker aus dem Hut gezaubert. Man sah viele fragende Gesichter im Stadion. Doch getreu dem Motto von Otto Rehagel, nach dem es keine alten und jungen Spieler, sondern nur gute und schlechte gibt, hatten sie sich ihre Nominierung schon verdient. Dass Andrè in der zweiten Halbzeit sogar noch das Siegtor köpfte, machte diesen Tag unvergesslich. Und der "alte Mann" – Sorry! - fühlte sich anschließend wie ein Mittzwanziger. Ach ja: Übrigens haben wir verdient gewonnen.
Grün-Weißer Treff: Das Auswärtsderby am letzten Sonntag gegen den SV Bredenborn ist ja dann ins Wasser gefallen…
Norbert Dölitzsch: Das kam jetzt nicht so überraschend. Nicht nur Kiesel hätte bedenkenlos sein Auto darauf verwetten können, sondern auch Sascha mit seinem 100.000-EUR-Gefährt hätte bedenkenlos mitbieten können.
Grün-Weißer Treff: Zur Erläuterung für unsere Leser: Im Gästebuch des SV Kollerbeck hatte Matthias Brisgies erfolglos einem Germanen diese Wette angeboten. Norbert, Die Hinrunde ist nun beendet. Wie lautet Dein Zwischenresume?
Norbert Dölitzsch: Leider fielen die Partien in Bergheim und Bredenborn aus, sodass die Tabelle nur ein schiefes Bild wiedergibt. Ob wir jetzt Herbstmeister oder nicht sind, ist mir vollkommen gleich. Festzuhalten gilt aber die gute Leistung in der ersten Halbserie! Nur eine Niederlage in Stahle spricht für wiedergewonnenes Selbstvertrauen. Über Schwächen und Stärken wollen wir hier nicht reden. Lieber wollen wir weiter fleißig arbeiten und dem nächsten Gegner Respekt entgegenbringen. Denn erreicht haben wir noch nichts!
Grün-Weißer Treff: Wie lauten jetzt Eure Ziele bis zur Winterpause?
Norbert Dölitzsch: Wir wollen bis Ende November in den Spielen gegen Vinsebeck, in Ahlhausen und in Bredenborn nicht verlieren und damit eine solide Grundlage für die lange Rückserie legen.
Grün-Weißer Treff: Am Sonntag geht es nun gegen Deinen Ex-Verein Vinsebeck…
Norbert Dölitzsch: Gern erinnern wir uns an den Saisonauftakt in Vinsebeck. 3:0 haben wir dort gewonnen. Das ist allerdings Schnee von gestern. Die Mannschaft um Maik Disse hat sich gefangen und im Mittelfeld der Liga fest zementiert. Ein unangenehmer Gegner! Das 1:0 in Hembsen vor drei Wochen verdeutlicht dies. Der TuS Vinsebeck will nichts dem Zufall überlassen und trainiert deshalb zweimal auf Asche. Bester Torschütze ist zurzeit Johannes Meilenbrock mit acht Toren. Also gilt es für Mika und Kiesel, von Beginn an gut aufzupassen. Da ich bekanntlich in der Alt-Herren-Mannschaft von Vinsebeck nach wie vor aktiv bin, verbindet mich logischerweise eine besondere Freundschaft zu den meisten Protagonisten. Diese muss aber für zwei Stunden ruhen. Ganz klar: Wir wollen das Match gewinnen! Auf der Besetzungscouch fehlen nach wie vor Jens und Alex mit Faserriss. Ansonsten sind alle topfit und brennen wie ich auf das Spiel.
Hoffentlich sind unsere Jungs am Sonntag ein kleines bisschen aufmerksamer im Spielgeschehen: Rechts ist das Spielfeld, Mädels