14.10.2010
Amelunxen zu Gast beim Oktoberfest
Sonntag, 15:00 Uhr: SVK – TuS Amelunxen
(svk) Nach den letzten beiden sieglosen Spielen gegen Stahle und Nethetal ist der Vorsprung des SVK vor den Verfolgern auf einen Punkt zusammen geschmolzen. Da kommt das Oktoberfest gerade recht. Denn kaum jemand kann sich an ein Unentschieden, geschweige denn an eine Niederlage der ersten Mannschaft im Rahmen dieses Festes erinnern. Zu Gast wird sein der TuS Amelunxen, der im Moment auf dem sechsten Tabellenplatz residiert. Norbert Dölitzsch stellt sich den Fragen zu den vergangenen Spielen und den bevorstehenden Aufgaben.

Norbert Dölitzsch: Das Spiel gegen Altenbergen war für die Meisten wohl nur eine Pflichtaufgabe. Und genau das konnte auch in die Hose gehen. Denn viele hatten sich aufgrund des Königsschießens nicht gerade vorbildlich vorbereitet. So wurde ein grausames Spiel letztendlich doch noch mit 3:0 gewonnen. Aber erfreuen konnte mich das mit Sicherheit nicht!
Grün-Weißer Treff: Dann das Spitzenspiel gegen den FC Stahle. Dort verlor der SVK sein erstes Spiel der Saison…
Norbert Dölitzsch: Das Spiel gegen Stahle war wieder eins der besseren Sorte. Das Tempo wurde hoch gehalten und der Gegner in der zweiten Halbzeit permanent unter Druck gesetzt. Nur waren wir über die gesamte Spielzeit nicht zwingend genug und haben leider die wenigen Torchancen nicht genutzt. Der FC Stahle profitierte beim 1:0 von einem Platzfehler und in der 70. Minute von der Großzügigkeit des Schiedsrichters. Stahles Nummer vier hätte auch durchaus vom Platz fliegen können.
Grün-Weißer Treff: Und wie bewertest Du das Spiel in Riesel?
Norbert Dölitzsch: Gegen Nethetal tat sich eigentlich über eine Stunde nichts. Uns fehlte die Frische, Genauigkeit im Spiel und bei einigen die Form. Dann wie aus heiterem Himmel ein langer Pass von Michael auf seinen Bruder Lukas und es stand 1:0. Doch postwendend schossen die Nethetaler unter unserer Mithilfe das absolut vermeidbare 1:1. Es wurde hektisch und der Unparteiische verlor meiner Ansicht nach so ein bisschen den Überblick. Der eingewechselte Benedikt konnte dann in der Nachspielzeit nach Freistoß Pascal zum 2:1 abstauben. Doch zum Sieg sollte es nicht reichen, denn der Schiedsrichter übersah leider das Abseits beim zweiten Tor für Nethetal. Ein bitterer Moment und ich kann nur hoffen, dass auch wir von solchen gravierenden Fehlentscheidungen irgendwann profitieren.
Grün-Weißer Treff: Täuscht es oder fehlt im Offensivbereich im Moment so etwas die Durchschlagskraft?
Norbert Dölitzsch: Durch unser laufintensives Spiel fehlt es wie gesagt an der Frische und dadurch bedingt an besserer Durchschlagskraft und Präzision. Woche für Woche müssen die gleichen 13 Mann für die nötigen Punkte sorgen. Es fehlen halt zusätzlich mindestens zwei weitere Akteure sodass zum Beispiel Stefan seinen Akku wieder aufladen kann.
Grün-Weißer Treff: Ist das nach dem Höhenflug der letzten Wochen die Ankunft in der Realität?
Norbert Dölitzsch: Ein klares nein! Die Mannschaft kämpft, setzt taktische Vorgaben um und wird auch wieder belohnt. Nur müssen wie lernen, dass der Tabellenführer anders gejagt wird als Mannschaften aus dem Mittelfeld. Abgerechnet wird zudem im Juni 2011 und nicht in der Winterpause.
Grün-Weißer Treff: Pünktlich zum Oktoberfest ist am Sonntag nun der TuS Amelunxen zu Gast im Kollerbecker Rehbergstadion. Was sagst Du zum Gegner?
Norbert Dölitzsch: Alle Spiele von Amelunxen haben einen großen Unterhaltungswert. 72 Tore sind in ihren Spielen bereits gefallen. 37 eigene und 35 für die Gegner. Großen Anteil an den geschossenen Toren haben Michael und Christoph Uebensee. Sie sind am Sonntag möglicherweise beide verletzt. Bei uns ist Alex Rheker wieder dabei. Jedoch fehlt Jan Durgeloh bis zum Ende der Saison. Im Übrigen gewann Kollerbeck die letzten beiden Heimspiele gegen Amelunxen mit 8:2 und 5:0. Na dann....
Den Gegner stets im Visier: Norbert Dölitzsch