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19.09.2010

SVK auch auf Asche ohne Gegentor

SVK besiegt den SV Fürstenau/Bödexen mit 3:0

(svk) Langsam aber sicher wird die Defensivabteilung des SVK immer mehr zu einer Festung. Auch gegen den SV Fürstenau/Bödexen ließen die Grün-Weißen nichts anbrennen und hielten ihren Kasten sauber. Und das zum sechsten Mal im achten Spiel. Beeindruckend. Und weil vorne dann auch mal die Dinger irgendwann drin waren, steht am Ende ein insgesamt sehr verdienter Sieg in Höhe von 3:0. Torschützen für den SVK waren Martin Rheker, Stefan Klocke und Pascal Ewers per Foulelfmeter.

Bei konsequenter Chancenauswertung insbesondere im ersten Durchgang hätte der Sieg auch sehr viel höher ausfallen können. Und das, obwohl doch gleich die erste Chance gesessen hatte. Nach einer von Michael Meyer getretenen Ecke war es Martin Rheker, der relativ unbedrängt zum Kopfball kommt, dessen Ball aber auch auf der Linie abgefangen wurde. Das jedoch ließ „Kiesel“ nicht auf sich sitzen und stocherte den Ball doch noch über die Linie (7.).

Direkt im Anschluss begann die Zeit des Haareraufens. Denn was die grün-weiße Offensivabteilung in den folgenden knapp vierzig Minuten an Chancen liegen ließ, das war schon nicht mehr feierlich. Begünstigt durch eine ebenso hoch wie unsicher verteidigende Viererabwehrkette des Gastes rollte ein Konter nach dem anderen auf das Fürstenauer Tor zu. Der SVK agierte aus einer gut gestaffelten Abwehr heraus und setzte wieder – wie schon gegen Brenkhausen – auf seine blitzschnell vorgetragenen Tempogegenstöße.

Einige von diesen wurden bereits im Ansatz vom Unparteiischen Willi Meyer per Abseitspfiff unterbunden. Andere wurden zwar zu Ende, nicht jedoch bis ins Tor gespielt. Insbesondere Niklas Rheker hätte den Sack bereits in Halbzeit Numero eins zu machen können. Bei seinem ersten Versuch nimmt er den Ball noch schön mit, schließt dann aber etwas hektisch und in Rückenlage ab. Resultat war ein Ball weit über der Querlatte (20.). In der 31. Spielminute läuft der Langenkämper dann alleine auf den Gästekeeper zu, scheitert aber an dieses Mal an diesem. Und auch bei seinem Freistoß in der 45. Spielminute findet er seinen Meister in Fürstenaus Nummer eins.

Auch Lukas Meyer versuchte mehrmals sein Glück. Doch auch er scheitert wieder und wieder am glänzend aufgelegten Torwart (29. und 40.). Ebenso wenig Glück hatte Pascal Ewers in der 36. Spielminute.

Der Ärger von Norbert Dölitzsch zur Pause war also nachvollziehbar. Er trauerte den vielen, vielen Chancen hinterher: „Leute, wir können uns von dem einen Tor nur deswegen nichts kaufen, weil das Spiel noch komplett offen ist. Vor dem Tor verfallen wir immer wieder in Hektik. Die müssen wir raus bekommen!“

Die zweite Halbzeit begann dann so, wie die erste aufgehört hatte. Pascal Ewers brachte eine scharfe Flanke vors Gästetor, wo Stefan Klocke einen schönen Kopfball aufs Tor setzte. Doch auch dieses Mal ist wieder der Gästetorwart – selbstredend bester Fürstenauer auf dem Platz – auf dem Posten und lenkt den Ball noch so eben um den Pfosten herum.

Schön, dass dann in der 50. Spielminute endlich der Bann gebrochen war. Stefan Klocke war von Niklas Rheker schön auf die Reise geschickt worden und hatte dieses Mal kühlen Kopf bewahrt. An seinem schönen Lupfer war dieses Mal auch wirklich nichts mehr zu halten. 2:0.

Ebenso wenig zu halten war auch am Foulelfmeter von Pascal Ewers in der 63. Spielminute. Niklas Rheker war im Gästestrafraum regelwidrig gelegt worden und Willi Meyer hatte auf den Punkt gezeigt. Somit stand es 3:0 und der Drops war gelutscht.

Komischerweise geriet jetzt erstmals die Kollerbecker Hintermannschaft ein wenig ins Schwimmen, sodass die FüBös tatsächlich in der 68. Spielminute zu ihrer allerersten Torchance kamen. Doch der Schuss aus 22 Metern landete in den Armen von Jens Schölzel. Auch in der Folgezeit wurde es das ein oder andere Mal etwas spannender im Kollerbecker Strafraum. Ein Tor sollte heute jedoch nicht mehr fallen, obwohl auch die Dölitzsch-Elf zum Ende hin noch ein, zwei gute Chancen zum weiteren Torerfolg hatte. Doch bei einem 3:0 wollen wir über die Torchancenauswertung nicht allzu sehr meckern. Schließlich wollen weder Zuschauer noch Spieler abheben!

Der SVK zementiert also auch gegen SV Fürstenau/Bödexen einmal mehr seine Defensivabteilung ebenso wie den Tabellenplatz eins. Hut ab, Jungs!

Der SVK spielte in folgender Aufstellung: Jens Schölzel, Torben Rheker, Martin Rheker, Alexander Rheker, Lukas Meyer (76. Benedict Lange), Michael “Wesley” Meyer, Marc Neumann, Pascal Ewers, Niklas Rheker (83. Slava Neskoromny), Mikael Grunwaldt, Stefan Klocke