1:1! Was sonst?
Amelunxen und Kollerbeck trennen sich unentschieden
(svk) Wir streben auf einen neuen Rekord zu: Auch gegen Amelunxen hieß es am Ende 1:1 unentschieden. Und das schon zum fünften Mal in dieser Rückserie. Zwischendurch gingen noch zwei Spiele gegen Bredenborn und Lauenförde verloren. Immerhin gegen Ovenhausen gab es einen dreifachen Punktgewinn. Dennoch sprach Kunibert Meyer nach dem Spiel wohl vielen Kollerbecker Fans aus der Seele: „Da müssen wir ja einigermaßen glücklich sein, in der Hinrunde so viele Punkte gesammelt zu haben. Sonst müsste man sich tatsächlich noch um den Abstieg Gedanken machen!“ Das Kollerbecker Tor des Tages erzielte Pascal Ewers.
Vor dem Spiel war Jörg Hundertmark noch optimistisch, was drei Punkte angeht: „Die Tabelle ist jetzt einigermaßen begradigt. Wir stehen auf dem fünften Platz und das passt auch zu unseren zuletzt gezeigten Leistungen. Wir wollen uns jetzt anständig aus der Serie verabschieden. Und wenn wir so agieren, wie in der zweiten Hälfte gegen Fürstenau, dann wird uns das auch gelingen!“
Doch da war eben dieses kleine Wörtchen „wenn“. Denn wenn man so spielt wie der SVK über fast die gesamte Dauer des Spiels gegen Amelunxen, dann muss man schon fast wieder zufrieden sein mit diesem einen Punkt. Zu unkonzentriert die Aktionen über den gesamten Platz. Und zu ungefährlich die Aktionen in der gegnerischen Hälfte.
Klar, die Spielerdecke ist dünn. Dieses Mal fehlten Torben Rheker und Matthias Loges wegen Umzugs und Sascha Niemeier wegen seiner Oberschenkelverletzung. Ein bisschen mehr als ein stinklangweiliges 0:0 zur Halbzeit hatten sich die etwa 40 mitgereisten Kollerbecker Fans bei fiesem Schmuddelwetter trotz aller Unwägbarkeiten aber doch erhofft.
Die zweite Halbzeit konnte also nur besser werden. Und das tat sie auch! Um nach zehn Minuten dann aber wieder stark abzuflachen. In dieser Zeit fielen dementsprechend die einzigen Tore des Spiels.
Zunächst hieß es in der 50. Spielminute 0:1 aus Kollerbecker Sicht. Nur zwei Minuten später schießt Michael Meyer aus 20 Metern an die Latte des gegnerischen Gehäuses. Weil der Amelunxer Keeper noch mit den Fingern am Ball war, gibt es einen Eckstoß, der zum Ausgleich führt. Aus dem Gewühl heraus war es Pascal Ewers, der schlussendlich ohne große Mühe vollstreckte.
Wie gesagt, danach kam nichts mehr. Eher war es noch der einigermaßen abstiegsbedrohte Gastgeber, der mehr Druck auf das gegnerische Tor ausübte. Einzig erwähnenswert ist noch, dass Slava Neskoromny in der 76. Spielminute zu seinem ersten Einsatz in der ersten Mannschaft kam.
Oh Mann, wie soll diese Serie noch zu Ende gehen? Wir sind mal gespannt.
Der SVK spielte in folgender Aufstellung: Jens Schölzel, Jens Rendorf, Marc Neumann, Michael Meyer, Lukas Meyer, Uwe Mönks, Pascal Ewers (76. Slava Neskoromny), Stefan Klocke, Alexander Rheker, Niklas Rheker, Mikael Grunwaldt
Gut, dass es noch Wichtigeres als Fußball gibt: Wie bekomme ich einen Kinder- in den Kleinwagen?