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07.04.2010

Gegen Tabellenletzten endlich dreifach punkten

Sonntag, 16:00 Uhr: SVK vs. SV Ovenhausen

(svk) Vier Spiele sind nach der Winterpause absolviert. Die Bilanz des SVK ist einigermaßen erschreckend für einen Herbstmeister, der mit großen Ambitionen in die Rückrunde gestartet ist. Nur drei Punkte geholt. Kein Spiel gewonnen. Nur drei Tore geschossen. Wann, wenn nicht jetzt am Sonntag gegen den Tabellenletzten, gegen den SV Ovenhausen, sollen drei Punkte her? Doch Vorsicht! Ovenhausen trotzte auch am letzten Spieltag dem SV Fürstenau/Bödexen ein 0:0 und damit einen Punkt ab. Das war allerdings auch erst der vierte Zähler der Schwarz-Weißen.

Haben sich die treuesten SVK-Anhänger vielleicht noch zu Weihnachten die Tabelle der Höxteraner Kreisliga A über ihr Bett gehängt, so braucht es derzeit schon eine gehörige Portion Mut, einen Blick auf das Tableau zu werfen. Zu lange schon liegt der letzte Sieg zurück.

Wer es sich dennoch traut, der stellt auf den ersten Blick überrascht fest: „Oha, wir stehen ja immer noch punktgleich mit dem Tabellenersten Driburg auf Platz zwei! Sieht ja gar nicht so schlecht aus.“ Bei näherem Hinsehen erkennt man allerdings schnell die Fallstricke. Und die heißen „Spielausfälle“. Der SVK hat mit 18 absolvierten Spielen zusammen mit der TIG Brakel, dem derzeitigen Tabllendritten, so viele Begegnungen ausgetragen, wie sonst keine andere Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte. Alle anderen Mannschaften bis zum Tabellenplatz acht, dem TuS Vinsebeck, können den SVK allein dadurch noch einholen dass sie ihre Nachholspiele gewinnen. Und der TuS Bad Driburg kann den SVK ganze sechs Punkte hinter sich lassen.

Der SV Kollerbeck kann also noch ganz schön abrutschen, wenn die Tabelle erst einmal einigermaßen begradigt wurde. Da trifft es sich jedoch ganz gut, dass die Liga derzeit durchdreht. Da kann man schon manches Kopfschütteln der Spieler und Verantwortlichen beobachten, wenn am Ende eines Spieltages so langsam die Ergebnisse der übrigen Spiele eintrudeln. Denn da kommen nach der Winterpause regelmäßig Ergebnisse ans Tageslicht, die mit Sicherheit für gutes Geld dank guter Wettquoten gesorgt hätten. Jeder kann jeden schlagen und gegen jeden verlieren. Die Wetter- und Trainingsbedingungen sind hierfür wohl der ausschlaggebende Faktor. Tiefe und schwierig zu bespielende Plätze helfen eben tendenziell eher dem an sich schwächeren Gegner. Das ist eine Binsenweisheit, die wir nicht erst seit den Platz-Diskussionen rund um die beiden Spiele „Schalke-Bayern“ kennen.

Doch all diese Spekulationen dürfen nicht davon ablenken, dass am Sonntag drei Punkte hermüssen. Ohne Wenn und Aber. Und sei es auch mittels eines dreckigen 1:0.

Keine Zeit zum Durchatmen: Auch am Sonntag wird Mikael Grunwaldt wohl trotz andauernder Knieblessur wieder auflaufen müssen