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15.10.2009

Hundertmark: Zum Glück lassen die anderen auch Federn

Kollerbeck empfängt die SG Altenbergen/Vörden

(svk) Der Tabellendritte beim Tabellenfünften zu Gast. Was sich auf den ersten Blick nicht unbedingt nach einem absoluten Top-Spiel anhört, gewinnt an Bedeutung, wenn man sich die Tabelle etwas genauer anschaut. Denn die drittplatzierte SG Altenbergen/Vörden rangiert nur zwei Punkte, der Tabellenfünfte Kollerbeck nur drei Punkte hinter dem aktuellen Spitzenreiter TuS Bad Driburg. Die Tabellenspitze liegt also in Schlagdistanz beider Mannschaften. Und damit haben wir es wohl tatsächlich mit einem absoluten Topspiel zu tun am Sonntag. Zu diesem Umstand passt dann auch tadellos, dass das Kollerbecker Rehbergstadion anlässlich des Oktoberfestes wohl prall gefüllt sein wird. Optimale Voraussetzungen also für ein super-spannendes Derby. Der Grün-Weiße Treff sprach mit Trainer Jörg Hundertmark.

Grün-Weißer Treff: Hinter Euch liegen die Spiele gegen Amelunxen und TiG. Gegen Amelunxen konntet Ihr 5:0 gewinnen. Gegen TIG stand am Ende nur ein 4:4...

Jörg Hundertmark: Mit dem Spiel in Fürstenau deutete sich an, dass sich die Mannschaft in einer guten Form befindet. Dies hat sich gegen Amelunxen fortgesetzt. Auch wenn der Gegner selbst vielleicht nicht der stärkste war. Gegen Brakel war Vorsicht geboten, da sich TIG in den letzten Spielen gerade gegen die Top-Favoriten stark behauptet hat. Wir haben in Brakel das Spiel - wie so oft - völlig bestimmt, dennoch wieder mal Punkte verschenkt. Wir haben vier Tore erzielt und überwiegend das Spiel bestimmt. Das muss einfach zum Sieg reichen.


Grün-Weißer Treff: Wie weh tut der Blick auf die Tabelle angesichts der vielen, vielen verschenkten Punkte?


Jörg Hundertmark: Natürlich schmerzt das sehr. Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, sonst fallen mir auch noch die letzten Haare aus. Aber im Ernst: Was nützt es, hier weiter nachzuweinen? Wir bekommen die Punkte nicht mehr zurück und würden uns zusätzlich verrückt machen. Es ist nur ein kleiner Trost: Aber zum Glück lassen die anderen auch Federn.

Grün-Weißer Treff: Stichwort „Standards“. An sich laufen die ganz gut in dieser Saison. Auch gegen TIG habt Ihr wieder drei von vier Toren nach Freistößen erzielt. Aber auch gegen Euch fallen so viele Tore nach ruhenden Bällen. Am Sonntag waren es gar vier Stück. Wie passt das zusammen?

Jörg Hundertmark: Die erzielten Tore aus Standardsituationen sind gar nicht so viele. Man muss berücksichtigen, dass wir insgesamt sehr viele Tore geschossen haben. Anders die kassierten Treffer. Hier sind es definitiv zu viele. Es ist kein Geheimnis, dass hier unsere größte Schwachstelle liegt.

Grün-Weißer Treff: Woran liegt’s

Jörg Hundertmark: Die gegnerische Standardsituation ist grundsätzlich eine 1:1 - Situation. Wir versäumen es in diesen Fällen ganz einfach, den Körper geschickt einzusetzen. Das wird dementsprechend die nächsten Wochen der Trainingsschwerpunkt sein.

Grün-Weißer Treff: Sonntag geht es gegen die SG Altenbergen/Vörden. In der letzten Saison setzte es zwei Niederlagen...

Jörg Hundertmark: Mit dem Spiel gegen Altenbergen werden die Wochen der Wahrheit eingeläutet. Wir befinden uns bereits im  Endspurt der Hinrunde. Auf das kommende Spiel freuen wir uns natürlich ganz besonders. Ein Derby mit der Tabellenkonstellation. Und das beim Oktoberfest. Das ist natürlich für alle Beteiligten etwas Besonderes. Die Mannschaft brennt auf Sonntag und wird sicher alles geben, um die zahlreichen Zuschauer zufrieden zu stellen.

Grün-Weißer Treff: Dann mal alles Gute für Sonntag!

So feiert man in Kollerbeck Oktoberfest: Jörg weiß inzwischen Bescheid