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27.09.2009

Kollerbeck als „Fieser Fleckenzwerg“

SVK siegt in Fürstenau mit 2:1

(svk) Als ungeschlagener Tabellenführer gegen den SVK ran zu müssen, ist offenbar kein Zuckerschlecken. Erwischte es im letzten Jahr die SG Alhausen/Pömbsen, so holte sich in diesem Jahr der SV Fürstenu/Bödexen den ersten großen Flecken auf die bis dato blütenweiße Weste. Der SV Kollerbeck gewann hochverdient durch die Tore von Stefan Klocke und Michael Meyer.

Die Personalsituation stellte sich vor dem Spiel einigermaßen angespannt dar. Sowohl Mikael Grundwaldt, als auch Jan Durgeloh und Pascal Ewers hatten nur eingeschränkte Nutzbarkeit signalisiert. Nichtsdestotrotz musste Mikael als Manndecker anfangen. Aber um es vorweg zu nehmen. All die kleinen und größeren Blessuren der grün-weißen Akteure taten der Leidenschaft und dem Kampfgeist heute keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. Der SVK startete richtig stark in die Partie und sollte diese Stärke auch über neunzig Minuten beibehalten.

Es dauerte auch nicht lange, da stand es schon 1:0 aus Kollerbecker Sicht. Niklas Rheker hatte Stefan Klocke wunderschön steil geschickt. Der Youngster ließ sich auf seinem ca. 40 Meter langen Weg in Richtung gegnerisches Tor nicht verrückt machen und schloss eiskalt ins lange Eck ab (8.).

Nun hätte man annehmen könne, dass der Tabellenführer nun das Heft in die Hand nehmen würde. Doch das behielt mal schön der SVK. Die Grün-Weißen hatten die Partie also die ganze Zeit im Griff und mussten schon selbst aktiv werden, wenn es denn mal knapp werden sollte im Kollerbecker Strafraum. So geschehen in der 20. Spielminute, als Mikael Grunwaldt einen gegnerischen Freistoß an den eigenen Torpfosten lenkt. Glück gehabt!

Fortan aber spielte wieder nur der SVK. Allein der letzte Pass kam nicht an. So mussten einmal mehr die Standards herhalten, wie zum Beispiel in der 40. Spielminute. Michael Meyer hatte einen Ecke vor das Tor gebracht und der aufgerückte Libero Jens Rendorf den Ball mit dem Kopf an den Pfosten gesetzt. Es sollte nicht der letzte Aluminiumtreffer des Sabbenhausener am heutigen Nachmittag bleiben. Auch der Nachschuss von Torben Rheker fand nicht den Weg ins Tor, sondern wurde auf der Linie geklärt.

So ging es mit einem 1:0 in die Kabine, wo Jörg Hundertmark frohlockte: „Leute, das war richtig klasse. Fürstenau ist ja aus dem Spiel heraus nicht zu einer einzigen Chance gekommen. Wir haben den Gegner komplett im Griff. Dass wir selber nicht im Fünf-Minuten-Takt zu eigenen Torgelegenheiten kommen, war auch klar. Wir müssen jetzt nur die erste Viertelstunde schadlos überstehen. Dann werden die auch ruhiger.“

Das mit der Viertelstunde hätte auch fast geklappt. Doch dann folgte die einzige echte Unaufmerksamkeit der Kollerbecker Innenverteidigung und es steht wie aus heiterem Himmel 1:1 (60.).

Dieser Gegentreffer allerdings wirkte wie ein Weckruf für den SVK. Bereits eine Minute später hätte schon wieder die Führung gelten können. Wieder war Ausgangspunkt eine Standardsituation, in deren Folge Jens Rendorf dieses Mal mit dem Fuß das Lattenkreuz trifft. Schade!

Doch der SVK gab nicht auf und war mit dem einen Punkt nicht zufrieden. In der 69. Spielminute war es dann Michael Meyer, der sich aus 20 Metern ein Herz nahm und das Ei ins Fürstenau Nest legte.

Und weil der SV FüBö auch in der Folgezeit kaum Druck auf das Kollerbecker Tor ausüben konnten, jubelten am Ende die Grün-Weißen. Und das so was von zu recht!


Der SVK spielte in folgender Aufstellung: Sascha Niemeier, Jens Rendorf, Marc Neumann, Lukas Meyer, Torben Rheker, Michael Meyer, Matthias Loges (65. Pascal Ewers), Stefan Klocke, Niklas Rheker, Mikael Grunwaldt (30. Jan Durgeloh), Alexander Rheker