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26.09.2004

SVK siegt auch gegen Aufsteiger Reelsen

Beim 3:1 kommt erstmals auch Elmar Happe zum Einsatz

(svk) 15 Punkte aus 5 Spielen. Die Hundertmark-Elf also noch immer mit schneeweißer Weste in dieser Saison. Und das als einzige Mannschaft in der Liga. Wenn sich jetzt auch noch die dazu passende Spielweise einstellen würde, dann wären wohl alle Kollerbecker Anhänger restlos zufrieden. Bis dahin allerdings müssen sie wohl mit dem mehr oder weniger ergebnisorientierten Spiel ihrer „Stars“ leben. Denn auch beim 3:1 gegen den C-Liga-Aufsteiger SV Reelsen bekleckerten sich die Rhekers & Co beileibe nicht mit Ruhm.

Dabei hatte alles so gut angefangen. Denn bereits nach drei Minuten ging der SVK durch ein Tor von Michael Meyer mit 1:0 in Führung. Die Vorarbeit hatte einmal mehr Carsten Rheker geleistet. Danach allerdings fußballerische Magerkost auf beiden Seiten. Die größeren Chancen hatten sogar eher noch die Gäste. Doch ein an diesem Tag glänzend aufgelegter Schlussmann Sascha Niemeier parierte ein ums andere Mal mit großem Können, sodass man mit etwas Glück auch mit einer 2:0-Führung in die Pause hätte gehen können. Denn in der 45. Spielminute war es André Struck gewesen, der einen aus 20 Metern getretenen Freistoß nur denkbar knapp neben das Tor setzte.
In der Halbzeitpause dann allerdings Krisenstimmung trotz Führung. Denn wieder einmal hatte es einige SVK-interne Wortgefechte auf dem Platz gegeben. Entsprechend angefressen war Jörg Hundertmark dann auch „Hört endlich auf, jede Szene auszudiskutieren. Wir sind doch kein Skatclub.“
Die Worte fruchteten augenscheinlich, denn bereits in der 47. Minute erhöhte der SVK auf 2:0. Torschütze war Carsten Rheker, der die erste Kollerbecker Flanke des Spiels durch Jens Schölzel perfekt verarbeitete. Danach die beste Phase der Kollerbecker. Chancen ergaben sich unter anderem für Michael Meyer (57.) und erneut Carsten Rheker (65.). Das Tor fiel jedoch auf der anderen Seite. Denn nach einem von unzähligen Freistößen zimmerte ein Reelser Spieler den Ball unhaltbar zum 2:1 in das Kollerbecker Gehäuse. Also wurde es noch mal spannend. In der 77. Minute musste Sascha Niemeier noch mal sein gesamtes Können aufbieten, bevor André Struck in der 81. Minute den Sack endgültig per Handelfmeter zu machte.
Und wem das alles noch nicht genug war, dem wurde schließlich noch ein Highlight der ganz besonderen Art geboten: denn in der 83. Spielminute wurde Elmar Happe eingewechselt. Der verlorene Sohn ist also nach etwa 10-jähriger Abstinenz wieder zu Hause angekommen und wurde von den Kollerbecker Anhängern entsprechend warm begrüßt. Und schon in den verbleibenden Minuten ließ der ehemalige Verbandsligaspieler sein großes Können und seine große Routine aufblitzen. Bleibt also nur zu hoffen, dass der „Kämpfer vor dem Herrn“ (Zitat Westfalenblatt vom 21.09.04) von weiteren großen Verletzungen verschont bleibt und so dem SVK noch viele Jahre große Freude bereiten wird. Die Erwartungen jedenfalls könnten größer kaum sein…