SV Kollerbeck

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19.09.2004

Und weiter geht´s…

Auch im vierten Saisonspiel gewinnt Kollerbeck gegen Alhausen mit 8:2

(svk) So kann es weitergehen. Auch der vierte Gegner in dieser Saison kann gegen den SVK nicht lange bestehen. Mit sage und schreibe 8:2 Toren gewinnt der SVK gegen einen Gegner, dessen Hintermannschaft zwar allenfalls C-Liga-Qualitäten aufweist. Doch wollen acht Tore auch erstmal geschossen werden. Dies besorgten Torben Rheker (2), Jens Schölzel, Niklas Rheker, Carsten Rheker (2), Matthias Brisgies und ein Alhäuser Spieler. Ob der Sieg nun um zwei oder drei Tore zu hoch ausgefallen ist, darüber lässt sich deswegen schon streiten, da der Gastgeber aus Alhausen und Pömbsen bis zur 30. Minute nicht nur gut mitspielte, sondern sogar mehr vom Spiel und auch die besseren Chancen hatte. Von dem Paukenschlag der Kollerbecker mit drei Toren innerhalb von vier Minuten (32. – 36.) sollten er sich aber nicht mehr erholen. Und so fielen die weiteren Tore für den SVK in schöner Regelmäßigkeit.

„Bisher liegen wir voll im Soll. Aber wenn wir das weiterhin sein wollen, müssen heute auch drei Punkte her.“ Unmissverständlich also war die Forderung des Trainers vor dem Spiel. Allein es haperte zunächst an der Umsetzung auf dem schwer zu bespielbaren Alhäuser Geläuf. Tief und hügelig präsentierte sich das Grün und so mancher Kollerbecker Spieler hatte große Probleme, sich auf den Füßen zu halten. Drehstollen hätten vielfach gut getan. Gerade in der Abwehr erlaubte sich der SVK gerade zu Anfang viele Unkenzentriertheiten und Unsicherheiten. Dass der Gegner hieraus kein Kapital schlagen konnte, war dann auch mehr Glück als Können. Schön war das Spiel also nicht anzuschauen für die etwa 30 mitgereisten Kollerbecker Anhänger, doch wurde ihre Geduld endlich in der 32. Spielminute belohnt. Sehenswert hatte Carsten Rheker seinen Bruder Torben per Kopf bedient, und dieser machte es besser als noch eine Viertelstunde zuvor und schob zum vielumjubelten 0:1 ein. Und auch das 0:2 sollte jetzt schnell fallen. Ausgangspunkt war hier die sehenswerteste Kombination des gesamten Spiels über mehrere Kollerbecker Stationen bis hin zu Jens Schölzel, der noch den Alhäuser Keeper umlief und einnetzte. Wenig später dann auch das 0:3 durch einen direkt von Niklas Rheker verwandelten Freistoß aus 20 Metern.
Nach der Halbzeit dann wieder das gleiche Bild wie in Durchgang Nummer eins. Alhausen spielte mit, machte Druck und hatte Chancen, die Tore machten aber die Kollerbecker. Oder besser gesagt: die Alhäuser für die Kollerbecker. Denn das 0:4 fiel durch ein Eigentor. Für das 0:5 zeigte sich dann aber wieder Carsten Rheker nach Vorarbeit Jens Rheker verantwortlich. Das 0:6 machte Torben Rheker. Danach kamen aber erstmal die Alhäuser zu ihren Toren zum 1:6 und 2:6. Und trotz der noch immer komfortablen und beruhigenden Führung kam jetzt erstmals Hektik und Stress im Spiel der Kollerbecker auf. Zu sehr hatte sich gerade Sascha Niemeier ein „zu Null“ gewünscht. Damit wurde es aber nichts. Wohl aber mit dem 2:7 durch Carsten Rheker (81.) und dem 2:8 durch den zuvor eingewechselten Matthias Brisgies (87.). Die Alhäuser waren zu diesem Zeitpunkt schon durch den insgesamt zwar ausgeglichen aber insgesamt zu wenig pfeifenden Schiedsrichter dezimiert worden.
Am Ende also ein ungefährdeter Sieg und die Frage, wann die Kollerbecker Mannschaft denn endlich mal von einem sogenannten „großen Gegner“ gefordert wird. Vielleicht kommt das eher als ihr lieb ist, denn nach dem nächsten Spiel gegen den vermeintlichen Außenseiter Reelsen warten der derzeitige Tabellenführer Sandebeck, der Tabellenzweite Hembsen und der Tabellenvierte FC Aa-Nethetal. Die Wochen der Wahrheit rücken also näher.