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12.09.2004

Dritter Dreier im dritten Spiel

SVK besiegt den TuS Erkeln II zu Hause klar mit 4:1

(svk) Da ist er, der Traumstart, den sich vor der Saison nicht nur Trainer Jörg Hundertmark erträumt hatte. Nach drei Spielen ohne Punktverlust und mit nur einem Gegentor rangiert der SVK immerhin auf dem dritten Tabellenplatz. Und das mit einem Spiel weniger als der Großteil der Liga. So kann es weitergehen. Doch ist zu befürchten, dass es nicht alle Gegner den Kollerbeckern so einfach machen werden wie die Reservespieler aus Erkeln. Zu zaghaft und ideenlos präsentierten sich die Gäste von der Nethe. Torschützen für den SVK waren Jörg Hundertmark zum 1:0, Michael Meyer zum 2:1 und 3:1 und Matthias Brisgies zum 4:1.

Dabei waren die Kollerbecker ohne etatmäßigen Sturm aufgelaufen. Sowohl Carsten Rheker (Grippe) als auch Torben Rheker (Fuß) konnten nicht antreten, sodass der Trainer selbst zusammen mit Matthias Brisgies den Kollerbecker Sturm stellte. Und die entsprechenden Chancen ergaben sich auch von der ersten Minute an. Sowohl Michael Meyer (6.) als auch Stefan Bielefeld (12.) hätten mit etwas Fortune den Führungstreffer erzielen können. Doch dies sollte in der 14. Minute der Spielertrainer nach Zuspiel von Michael Meyer besser machen. 1:0 also und auch danach Großchancen im Minutentakt für den SVK. Gelegenheiten, die Führung auszubauen, gab es also genug. Sie wurden aber allesamt vergeben, sodass eine einzige Unkonzentriertheit im Mittelfeld und in der Abwehr reichte, um den Gästen den Ausgleich zum 1:1 zu ermöglichen. Und dieser Ausgleich wirkte wie ein Schock. Auf einmal lief gar nichts mehr zusammen und schon machte sich wieder diese allseits bekannte Ungeduld breit. Doch wenn aus dem Spiel nichts läuft, dann braucht man einen Freistoßschützen wie Michael Meyer, der in der 35. Minute einen Freistoß aus zentraler Position 18 Meter vor dem Tor in dasselbe versenkte. Alles also wieder im Lot? Sollte man meinen, doch die rechte Stimmung in der Kabine wollte nicht aufkommen. Zu enttäuscht war man immer noch ob der vergebenen Großchancen. Doch Zeit, sich um das Ergebnis zu kümmern , war ja immer noch genug in Halbzeit Nummer zwei. Doch auch jetzt wollte der Ball einfach nicht den Weg ins Tor finden. Matthias Brisgies (55., 60.) und Niklas Rheker (56.) vergaben noch die besten Chancen, sodass es bis zur 65. Minute dauern sollte, bis endlich das ersehnte 3:1 fiel. Auch diesmal war es Michael Meyer gewesen, der nach schöner Vorarbeit von Stefan Bielefeld viel Platz im gegnerischen Sechzehner genoss und mit links den Ball im Winkel unterbrachte. Vier Minuten später dann der schönste Angriff des Spiels. Über mehrere Stationen kam der Ball zu Jens Schölzel, der völlig frei vor dem gegnerischen Torwart auftauchte aber im Abschluss scheiterte. Und so blieb der Schlusspunkt Matthias Brisgies vorbehalten, der mit dem Schlusspfiff des Unparteiischen Elmar Potthast aus Altenbergen das 4:1 markierte und so für einen versöhnlichen Abschluss sorgte. Der SVK liegt also voll im Soll…