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15.11.2008

Eine Kopie des Hinspiels

SVK gewinnt mit 7:2 in Sandebeck

(svk) Wenn die eigene Mannschaft mit 7:2 Toren gewinnt, dann sollte man sich als Zuschauer wahrscheinlich nicht beklagen. Doch dieses Spiel lief tatsächlich bis zur 81. Spielminute aus Kollerbecker Sicht einfach nur schlecht. Bis zu diesem Zeitpunkt stand es 2:2 gegen einen Gegner, der in der ersten Halbzeit nur zu einem Torschuss gekommen war. In den letzten zehn Minuten des Spiels wendete sich dann allerdings alles zum Guten, sodass sich der SVK sehr ordentlich in eine viermonatige Winterpause verabschieden kann.

Gegenüber dem Spiel gegen Dalhausen hatte Jörg Hundertmark auf zwei Positionen umgestellt. Für den am Knie verletzten Torben Rheker startete Dominik Sprenger in der Spitze. Und für Elmar Happe kehrte Matthias Loges zurück in die Mannschaft. Elmar Happe wurde im Verlauf des Spiels eingewechselt.

Das Spiel selber war insbesondere in der ersten Halbzeit nicht schön anzuschauen. Klar, der Platz war tief und sehr schwer zu bespielen. Was sich die Grün-Weißen allerdings an Abspielfehlern erlaubte, das war nicht mehr feierlich. Der Gastgeber aus Sandebeck und Langeland stand mit neun Leuten um den eigenen Sechzehner herum und der SVK schaffte es nicht, geeignete Lösungsmittel für dieses Abwehrbollwerk zu finden. So dauerte es tatsächlich bis zur 40. Spielminute, bis endlich das vermeintlich erlösende 1:0 fiel für den SVK. Matthias Loges hatte aus 16 Metern einfach mal draufgehalten. Der Schuss war zwar nicht so schlecht gewesen. Allerdings hätte er sichere Beute für den Sandebecker Keeper sein müssen. Der jedoch patzte und der SVK lag in Führung.

Diese Führung hatte auch in der Halbzeitpause Bestand. Und das war dann auch das einzige, was Jörg Hundertmark positiv stimmte: „Klar, ein schönes Spiel war hier nicht zu erwarten. Aber ein bisschen mehr hatte ich schon erwartet. Ich habe keine Lust auf eine Zitterpartie!“

Danach sah es in der 67. Spielminute auch nicht mehr aus. Michael Meyer hatte nach Zuspiel seines Bruders Lukas den Ball zum 2:0 über die Linie gedrückt und alle dachten, dass das Spiel doch jetzt bitte schön gelaufen sein müsste. Allerdings erinnerte man sich auch an das Hinspiel, in dem es nach 2:0-Führung auf einmal 2:2 gestanden hatte. Zwar hatte man damals noch mit 5:2 gewinnen können. Doch diese Spannung wäre doch heute nicht unbedingt nötig.

Aber sie war wohl anscheinend doch nötig, denn in der 80. Spielminute stand es tatsächlich wieder 2:2. War das 2:1 noch aus heiterem Himmel gefallen, so entstand der Ausgleich in der 80. Minute mit Ansage. Es ist kaum noch überschaubar, wie viele Treffer der SVK noch nach Ecken kassieren will. Heute war es aber schon wieder soweit. Jetzt standen die Chancen natürlich gut für Panik!

Dass diese erst gar nicht aufkam, dafür sorgte Michael Meyer quasi im Gegenzug mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag in der 81. Spielminute. Wieder hatte sein Bruder Lukas aufgelegt.

Jetzt sollte es tatsächlich doch noch das Schützenfest geben, das sich einige Kollerbecker so sehr erhofft hatten. In der 83. Spielminute kam Lukas Meyer zu seinem ersten Senioren-Pflichtspieltor. In der 85. Spielminute besorgte Jens Schölzel das 5:2 per Kopf. Flankengeber war wieder Lukas Meyer gewesen. Das 6:2 fiel in der 89. Spielminute durch Dominik Sprenger, der so auch noch zu seinem Treffer kam. Den Schlusspunkt setzte in der 91. Spielminute wieder Lukas Meyer auf Zuspiel seines Bruders Michael.

Resultat ist also ein hoch verdienter Kantersieg gegen am Ende hochfrustrierte Sandebecker und Langeländer, die lange Zeit die Partie hatten offen halten können.

Der SVK spielte in folgender Aufstellung: Sascha Niemeier, André Struck, Marc Neumann, Dominik Sprenger, Michael Meyer, Alexander Rheker, Niklas Rheker (65. Lukas Meyer), Matthias Loges, Pascal Ewers (65. Jens Schölzel), Stefan Klocke (55. Elmar Happe), Mikael Grunwaldt

Vor und nach dem Spiel waren sie gut gelaunt. Zwischendurch war das nicht immer der Fall: Elmar Happe (links) und Jörg Hundertmark