30.04.2008
Das Glück währte nur 75 Minuten
TSV Kohlstädt – SVK 3:1
(svk)
75 Minuten waren gespielt und das Kollerbecker Glück schlug sich tapfer. Der TSV Kohlstädt spielte sich eine Chance nach der anderen heraus und brachte es trotzdem nicht fertig, den Ball im Kollerbecker Tor unterzubringen. Viele der 15 mitgereisten Kollerbecker dachten also schon: „Wenn die solche Dinger nicht rein machen, schießen die heute vielleicht tatsächlich kein Tor mehr!“ Und das hätte dann den so lange ersehnten ersten Auswärtssieg bedeutet. Hätte, wenn und aber. Es nützte nix, denn innerhalb der letzten Viertelstunde kassierten die Grün-Weißen noch drei Buden und damit einen weiteren ganz empfindlichen Nackenschlag im Kampf um den Ligaverbleib.
Die Hoffnung war so groß vor dem Spiel, etwas von dem wirklich guten Match gegen Höxter mitzunehmen auf die lange Reise nach Kohlstädt. „Lasst uns heute die Indianer sein!“, forderte Elmar Happe in Anspielung an den Kohlstädter Beinamen „Büffel“.
Doch von Beginn an sollte heute der TSV Kohlstädt die besseren Tormöglichkeiten haben. Ob nun der SVK spielerisch oder sogar kämpferisch die Oberhand innehatte, kann dahingestellt bleiben. Denn gefährlicher waren über die gesamte Spielzeit die Kohlstädter. Allein sie machten die Tore nicht. Mal scheiterten sie am Aluminium, mal am sehr gut aufgelegten Sascha Niemeier und oft auch an den eigenen Nerven.
Und so spielte die alte Fußballregel, dass eben der, der vorne die Buden nicht macht, hinten bestraft wird, mal zur Abwechslung dem SVK in die Karten. Das Spiel schrieb die 45. Spielminute, da spielte Niklas Rheker einen klugen Pass durch die im Fußball oft erwähnte Gasse. Sein Cousin Carsten umkurvte den Kohlstädter Keeper und schob den Ball zum 0:1 über die Linie. Der Jubel unter den Grün-Weißen war verständlicherweise riesengroß. Dass die Führung alles andere als verdient war, spielte nur eine eher untergeordnete Woche.
Dementsprechend war Elmar Happe natürlich in der Halbzeit glücklich: „Besser konnte das Spiel doch gar nicht laufen. Die haben die Chancen und wir machen das Tor. Warum sollen wir nicht auch mal das Glück auf unserer Seite haben?“
Doch dann lief die zweite Halbzeit so gar nicht nach dem Geschmack des Höxteraners. Es erfolgte kaum noch Entlastung für den SVK und auch jetzt erspielte sich der Gastgeber Chance um Chance.
Nur ein einziges Mal ergab sich für den SVK die Chance zur Nachbesserung in Sachen Führung. Doch Michael Meyer vergab die sehr gute Konterchance in der 62. Spielminute.
So wurde es immer spannender und spannender, bis dann diese Spannung ab der bereits oben erwähnten 75. Spielminute nach und nach abebbte. Dass Michael Meyer in der 84. Spielminute beim Stand von 2:1 für Kohlstädt noch die gelb-rote Karte bekam, war zwar unschön und einigermaßen unverständlich, trug zum Spielverlauf aber nicht mehr allzu viel bei. Denn irgendwie hatte man in der Schlussviertelstunde nie das Gefühl, dass die Kollerbecker noch mal das Ruder rum reißen könnten in Sachen Offensive. Insgesamt schien die Luft auch nach dem Kräfte zehrenden Spiel gegen Höxter nachzulassen.
Vor dem Spiel hatte Elmar Happe vier Siege aus den letzten fünft Spielen gefordert. Logischerweise sollen also jetzt vier Siege aus vier Spielen her. Jetzt sind aber wirklich die Optimisten gefragt.

Doch von Beginn an sollte heute der TSV Kohlstädt die besseren Tormöglichkeiten haben. Ob nun der SVK spielerisch oder sogar kämpferisch die Oberhand innehatte, kann dahingestellt bleiben. Denn gefährlicher waren über die gesamte Spielzeit die Kohlstädter. Allein sie machten die Tore nicht. Mal scheiterten sie am Aluminium, mal am sehr gut aufgelegten Sascha Niemeier und oft auch an den eigenen Nerven.
Und so spielte die alte Fußballregel, dass eben der, der vorne die Buden nicht macht, hinten bestraft wird, mal zur Abwechslung dem SVK in die Karten. Das Spiel schrieb die 45. Spielminute, da spielte Niklas Rheker einen klugen Pass durch die im Fußball oft erwähnte Gasse. Sein Cousin Carsten umkurvte den Kohlstädter Keeper und schob den Ball zum 0:1 über die Linie. Der Jubel unter den Grün-Weißen war verständlicherweise riesengroß. Dass die Führung alles andere als verdient war, spielte nur eine eher untergeordnete Woche.
Dementsprechend war Elmar Happe natürlich in der Halbzeit glücklich: „Besser konnte das Spiel doch gar nicht laufen. Die haben die Chancen und wir machen das Tor. Warum sollen wir nicht auch mal das Glück auf unserer Seite haben?“
Doch dann lief die zweite Halbzeit so gar nicht nach dem Geschmack des Höxteraners. Es erfolgte kaum noch Entlastung für den SVK und auch jetzt erspielte sich der Gastgeber Chance um Chance.
Nur ein einziges Mal ergab sich für den SVK die Chance zur Nachbesserung in Sachen Führung. Doch Michael Meyer vergab die sehr gute Konterchance in der 62. Spielminute.
So wurde es immer spannender und spannender, bis dann diese Spannung ab der bereits oben erwähnten 75. Spielminute nach und nach abebbte. Dass Michael Meyer in der 84. Spielminute beim Stand von 2:1 für Kohlstädt noch die gelb-rote Karte bekam, war zwar unschön und einigermaßen unverständlich, trug zum Spielverlauf aber nicht mehr allzu viel bei. Denn irgendwie hatte man in der Schlussviertelstunde nie das Gefühl, dass die Kollerbecker noch mal das Ruder rum reißen könnten in Sachen Offensive. Insgesamt schien die Luft auch nach dem Kräfte zehrenden Spiel gegen Höxter nachzulassen.
Vor dem Spiel hatte Elmar Happe vier Siege aus den letzten fünft Spielen gefordert. Logischerweise sollen also jetzt vier Siege aus vier Spielen her. Jetzt sind aber wirklich die Optimisten gefragt.
Der SVK spielte in folgender Aufstellung: Sascha Niemeier, Marc Neumann (87. Mikael Grunwaldt), Matthias Brisgies (36. Simon Reinhardt), Alexander Rheker, Jens von Heesen (60. Jens Schölzel), Michael Meyer, Torben Rheker, Pascal Ewers, Niklas Rheker, Carsten Rheker, Stefan Klocke
So sehen zerplatzte Träume aus: (v.l.) Pascal Ewers, Mikael Grunwaldt und Carsten Rheker