SV Kollerbeck

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19.09.2007

Auf zu neuen Ufern

Rückblick auf den Saisonstart der zweiten Mannschaft

(svk) Auch die zweite Seniorenmannschaft des SV Kollerbeck bekommt es in der aktuellen Saison mit Mannschaften zu tun, gegen welche die allermeisten Spieler noch nie gespielt haben. "Schuld" daran ist aber nicht etwa ein unerwarteter Aufstieg wie bei der ersten Mannschaft, sondern eine geänderte Einteilung der beiden Kreisliga C Staffeln.
Seit der Zusammenlegung von drei auf zwei C-Liga Staffeln vor einigen Jahren ging die SVK Reserve bisher immer in der ersten Staffel auf Punkte- und Torejagd. Und die meisten der dort aktiven Teams kannte man auch dementsprechend in- und auswendig. Mit Beginn der neuen Saison änderten sich diese Vorzeichen aber grundlegend. Teams wie Haarbrück/Jakobsberg, Phönix Höxter oder Teile der neuen Bellerser Mannschaft sind Spielern wie Jochen Mönks vielleicht noch aus B-Liga Partien vergangener Zeiten bekannt. Aber Reisen an die Weser zu den Reserve Teams aus Beverungen, Würgassen oder Lauenförde standen selbst für die älteren Spieler der Zweiten noch nicht auf dem Spielplan. Dementsprechend gespannt wurde der Saisonbeginn abgewartet, die Stärken der einzelnen Staffeln wurden gegeneinander abgewogen - oftmals mit der Einschätzung die neue Staffel könnte vielleicht etwas schwächer besetzt sein.
Die Wahrheit liegt wie immer auf dem Platz, und da kam es am ersten Spieltag gleich zu einer deutlichen Positionsbestimmung. Der Aufstiegsaspirant aus Bellersen konnte in der ersten Halbzeit seiner Favoritenrolle zwar nicht gerecht werden, trotz einiger Chancen blieb es zum Pausenpfiff bei einem 0:0. In der zweiten Halbzeit wurde das Tempo aber noch einmal angezogen, mit einem deutlichen 5:0 unterstrich Bellersen am ersten Spieltag die Titelambitionen. Vermutlich spielte dem Gegner an diesem Tag auch die traditionell eher schlechte Frühform der Reservemannschaft in die Karten - die Kondition steigert sich halt von Spiel zu Spiel. Der Beweis dafür konnte erfolgreich am zweiten Spieltag angetreten werden. Zu seiner wahrscheinlich weitesten Auswärtspartie reiste der SV Haarbrück/Jakobsberg an. A-Jugend Neuzugang Pascal Ewers erwischte einen Spitzentag. Sein 25 Meter Freistoß-Geschoss in den Winkel des Haarbrücker Tors hinterließ beim Gegner deutliche Spuren. Mit 1,5 weiteren Toren wurde er zum Matchwinner der Partie, welche der SVK mit 3:2 für sich entscheiden konnte. Über den folgenden Wochenspieltag gegen den TuS Erkeln II sollten besser nicht zu viele Worte verloren werden. Durch die Unterstützung von u.a. Dominik Sprenger gelang es dem SVK auswärts vier Tore gegen eine Mannschaft zu erzielen, welche bis dato immer zum erweiterten Favoritenkreis zu rechnen war. Trotzdem ging diese Partie mit 5:4 verloren. Ein ähnlicher Spielverlauf führte am folgenden Spieltag zu einer 2:3 Heimniederlage gegen Godelheim. Der Eindruck, dass die Tore in der neuen Staffel vielleicht etwas leichter fallen, bestätigte sich auch in der anschließenden Partie gegen den TuS Hembsen II. Im frisch renovierten Bahndammstadion konnte mit leichter Unterstützung durch die erste Mannschaft (Matthias Brisgies - dem Wochenspieltag sei dank) ein klarer 4:1 Auswärtssieg verbucht werden. Vier Tore erzielte der SVK auch an dem folgenden Sonntag, darunter alleine drei Tore durch Simon Reinhard. Wie die Partie gegen die SG Albaxen/Lüchtringen nach 3:0 und 4:1 Führung nochmal spannend werden konnte (Endstand 4:3) soll hier lieber nicht besprochen werden - was zählt sind drei Punkte. Am vergangenen Sonntag kam es erstmalig in der laufenden Saison zu einer Punkteteilung. Gegen den im Vorfeld recht stark eingeschätzten Phönix Höxter konnte eine 1:0 und 2:1 Führung nicht über die Runden gerettet werden. Somit kam es nach Toren von Simon Reinhard und Jan Durgeloh zu einem verdienten 2:2 Unentschieden.
Mit zehn Punkten aus sieben Spielen belegt die Zweite zur Zeit den neunten Tabellenplatz. Nach Einschätzung des neuen Betreuergespanns Dieter Reinhard und Meinolf Köhne sollte ein einstelliger Tabelleplatz auch das Minimalziel für den restlichen Saisonverlauf sein. Durch die in den letzten Jahren zwar nur leicht, aber kontinuierlich verbesserte Personaldecke ist es möglich, auch größere Personal-Ausfälle (in letzter Instanz mit Hilfe der Alt-Herren Spieler) zu kompensieren. Aufgrund der ungünstigen Spielplangestaltung (Erste und zweite Mannschaft bestreiten insgesamt nur fünf Spiele gemeinsam) ist dies wichtiger denn je, da - wie in den letzten Jahren regelmäßig praktiziert - nur selten Auswechselspieler der Ersten für die Zweite abgestellt werden können. Das nächste Spiel bestreitet die Zweite am kommenden Sonntag in Stahle, am 7.10. spielen beide Mannschaften dann wieder gemeinsam zu hause.