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23.06.2007

Sommermärchen 2007 in Grün und Weiß  

Junge Mannschaft und Jahrhundert-Trainer Jörg Hundertmark sind eine verschworene Einheit

(svk) Von Michael Stecker. Das Sommermärchen 2007 wird in Kollerbeck geschrieben. Innerhalb von nur vier Jahren legte der Sortverein des Dorfes einen sportlichen Höhenflug hin und schaffte den Weg von der Kreisliga B in die Bezirksliga. Am 10. Juni 2007 war das Unglaubliche Wirklichkeit: Die Grün-Weißen bejubelten nach dem 3:1- Erfolg über den TuS Bad Driburg im letzten Saisonspiel den Sprung auf die überkreisliche Ebene. Der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte war perfekt und wurde gebührend gefeiert.

Die Verpflichtung von Trainer Jörg Hundertmark entpuppte sich dabei als Glücksgriff für den SV Kollerbeck. Es entwickelte sich eine einmalige und erfolgreiche Einheit zwischen Trainer, Mannschaft, Vorstand und Umfeld. Dementsprechend emotional verlief der letzte Spieltag der Saison 2006/07. »Es war schwer für mich, voll konzentriert ins Spiel zu gehen«, sagt einige Tage nach der Meisterschaft Jörg Hundertmark. Der 37-Jährige realisiert erst nach und nach, was da in dem idyllischen Dorf unterhalb des Köterbergs vollbracht wurde: »Als mir Vorsitzender Bernward Brisgies einen Blumenstrauß in die Hand drückte und ich einige Fans mit Dankes-Transparenten auf dem Dach des Vereinsgebäudes sah, wurde mir klar, dass dieser unvergessliche, durchweg positive Lebensabschnitt mit diesem letzten Spiel vorbei sein wird.« Für die letzten 90 Minuten haben meine Akteure noch einmal alle Kraftreserven mobilisiert. Es passte einfach alles.«

Jörg Hundertmark hat die Grün-Weißen seit seinem Amtsantritt vor vier Jahren wach geküsst, nun geht der Prinz mit dem großen Triumph. Das junge Team mit einem aktuellen Durchschnittsalter von 24,2 Jahren steigerte sich von Saison zu Saison und ist noch lange nicht am Zenit angekommen. Die hohe Trainingsbeteiligung und viele gemeinsame Aktivitäten schweißten eine Einheit zusammen. Nachwuchskicker aus der Jugend wurden schnell integriert und entwickelten sich überraschend schnell zu Leistungsträgern. Sportliche Defizite wurden analysiert und behoben. Deutlich wird das am Beispiel der Abwehr: Musste der SVK in der Saison 2005/06 noch 75 Gegentore hinnehmen, so schaffte es das Team in der abgelaufenen Spielzeit mit nur 31 Gegentoren die große Schwäche zu beheben. Die gewissenhaften Analysen des Trainers und die daraus resultierenden taktischen
Veränderungen machten es möglich. Hundertmark ist ein exzellenter Analytiker. »So eine Mannschaft bekommst Du als Trainer wahrscheinlich nur einmal im Leben«, schwärmt Hundertmark. »Und überhaupt ist es fast schon unheimlich, wie harmonisch die Zusammenarbeit zwischen dem SV Kollerbeck und mir war. Es gab in den vier Jahren nicht einen einzigen Augenblick, den ich bereue. Das wir immer von Erfolg begleitet waren, wirkte sich natürlich ebenso positiv aus. Im Rückblick muss ich herausstellen,
dass auch die Vereinspolitik des SV Kollerbeck der absolut richtige Weg war. Der Erfolg spricht für sich.«

Die Grün-Weißen sind ihren Prinzipien immer treu geblieben, auswärtige Spieler nicht mit Geldern nach Kollerbeck zu locken.
Vielmehr setzten die Verantwortlichen auf die eigene Jugendarbeit. Die Identifizierung der Spieler mit dem Verein und des Umfeldes mit der Mannschaft hat ungeahnte Kräfte freigesetzt. »Das kann für andere Vereine richtungsweisend sein«, ist Hundertmark sicher und ergänzt. »Die mannschaftliche Geschlossenheit war für uns ein großer Vorteil und ein Erfolgsgarant.«
Mit Elmar Happe bekommt die junge Truppe in der nächsten Saison einen anerkannten Führungsspieler als Trainer, der die Entwicklung des Teams in den vergangenen Jahren hautnah miterlebte. Seine langjährigen Erfahrungen werden dem SV Kollerbeck weitere Impulse geben, um in der Bezirksliga bestehen zu können. Und hier nun das Meisterportrait des SV Grün-Weiß Kollerbeck:

Trainer Jörg Hundertmark, geboren am 11. Februar 1969, schnürte er in der abgelaufenen Saison einige Male die Schuhe. Trotz seiner kumpelhaften Art, bewahrte er sich immer genug Autorität, um das Team in der Erfolgsspur zu halten. Der Industriekaufmann hat neben seinem größtem Hobby Fußball, eine Leidenschaft für Grillspezialitäten und möchte noch ferne Länder bereisen. Über seine sportliche Zukunft macht sich der Übungsleiter noch keine Gedanken. Der scheidende Spielertrainer möchte zunächst abschalten und das Erlebte verarbeiten. Beim SVK wird er immer ein gern gesehener Gast sein.

Sascha »Bulle« Niemeier, geboren am 24. August 1974, ist einer der stärksten Torhüter der Kreisliga A. Seine Übersicht bei der Organisation der Abwehrreihe und seine Reaktionsschnelligkeit auf der Linie sollten auch in der Bezirksliga für möglichst wenig Gegentore sorgen. Der Kapitän der jungen Mannschaft gibt auf dem Platz und auch nach dem Schlusspfiff 110 Prozent und sorgt
mit seiner ansteckenden Fröhlichkeit für gute Stimmung im Team. Fahren mit dem Cabriolet und der Schützenverein sind neben dem Fußball seine Steckenpferde zwei und drei.

André »Brumann« Struck, geboren am 23. Juli 1977, gilt im Team als Fels in der Brandung. Der hochgewachsene Abwehrrecke besitzt ein gutes Stellungsspiel, ist kopfballstark und gilt als sicherer Elfmeterschütze. Bei Standardsituationen kann er auch im Offensivbereich oftmals Akzente setzen und für Torgefahr sorgen. In seiner Freizeit geht der gelernte Schlosser gerne mal ins Kino und gut Essen.

Matthias »Mattes « Brisgies, geboren am 18. Oktober 1984, konnte leider nicht alle Rückrundenspiele mitmachen. Erst im entscheidenden, letzten Spiel gegen den TuS Bad Driburg verstärkte »Mattes « nach langer Verletzungspause das Team mit seiner Zuverlässigkeit und seiner Kopfballstärke in der Innenverteidigung. Der Reisekaufmann liest gerne, spielt gerne Billard und geht gerne auf Parties.

Simon Reinhard, geboren am 21. März 1986, hat sich im Laufe der Jahre stetig gesteigert. Die Bundeswehr hält ihn scheinbar fit. Der Defensivmann hat sich mittlerweile zum Leistungsträger entwickelt. Privat baut er gerne mal Stress am Sandsack ab. Auch sonst stehen seine Hobbies gänzlich im Zeichen des Sports: Schwimmen, Tennis, Eishockey und Radfahren sind seine Leidenschaften.

Jan »Melker« Durgeloh, geboren am 13. Dezember 1986, hat wohl den größten Sprung nach vorne gemacht. Der Youngster verbessert sich kontinuierlich und erkämpfte sich einen Stammplatz. Laut Hundertmark steht Jan noch eine tolle fußballerische Zukunft bevor. Der Abiturient hält sich mit sportlichen Übungen fit und geht auch gerne mal ins Kino.

Torben »Schmettjan« Rheker, geboren am 10. Dezember 1983, hat sich zum Hobby gemacht, gegnerische Abwehrreihen durcheinander zu dribbeln. Der quirlige Stürmer agiert meistens als hängende Spitze und hat sich mit seinen präzisen Zuspielen zu einem der Topscorer entwickelt. Die Zeit, die neben Studium und Fußball noch übrig bleibt, investiert er in den Spielmannszug Kollerbeck.

Elmar »Elmex« Happe, geboren am 12. September 1974, ist der »Leader« auf dem Platz. Zusammen mit Marc Neumann ist er ein Garant für ein starkes, defensives Mittelfeld. Zudem ist er mit seiner Torgefährlichkeit und für die Organisation im Spielaufbau unersetzlich. Der Lehrer, dessen Freizeit neben »gut Essen gehen« und Kino ganz im Zeichen des Sports steht, übernimmt ab der kommenden Saison den auch für ihn neuen Job als Spielertrainer beim SV Kollerbeck.

Jens Schölzel, geboren am 1. August 1985, ist der Dauerkämpfer auf der rechten Seite. Furchtlos nimmt er jeden Zweikampf an und setzt Akzente im Offensivbereich. Mit seinen engagierten Leistungen hat er großen Anteil am Aufstieg in die Bezirksliga. Jens sorgte dafür, dass einer seiner Träume in Erfüllung ging. Gute Musik und der PC sind neben dem Fußball die Hobbies des Studenten.

Carsten »Schmettjan« Rheker, geboren am 27. August 1979, steht an erster Stelle der internen Torjägerliste. Mit seinen 18 Treffern in der abgelaufenen Saison hat der schnelle Mann maßgeblichen Anteil am Erfolg des SV Kollerbeck. Als zweikampfstarker, entschlossener Goalgetter ist er nur schwer von seinen Gegnern zu stoppen. Der IT-Systemkaufmann mit dem
»süßen Zahn« sorgt nicht nur im Spiel für den ein oder anderen Paukenschlag, sondern gibt auch beim Spielmannszug Kollerbeck
den Takt vor.

Marc »Ivan« Neumann, geboren am 9. April 1987, ist im defensiven Mittelfeld nicht mehr wegzudenken. Seine kompromisslose Spielweise, die gegnerische Offensivkräfte oft zur Verzweiflung bringt, brachte ihm in Anlehnung an den italienischen Fußballprofi Gattuso den Spitznamen »Ivan« ein. Jörg Hundertmark ist überzeugt davon, dass Marc in der Bezirksliga noch für Aufmerksamkeit sorgen wird. Boxen, Bowlen und Poker sind die Hobbies des gelernten Tischlers.

Michael »Micha« Meyer, geboren am 3. Juni 1986, besetzt eine Schlüsselposition im zentralen, offensiven Mittelfeld und ist dort nur schwer vom Ball zu trennen. Ein Mann für die wichtigen Tore, der seine Trefferquote durch Übungen am Kopfballpendel noch verbessern könnte. 14 Mal traf er in der abgelaufenen Saison in die gegnerischen Maschen. Stress verarbeitet der Bürokaufmann mit guter Musik. In seiner Freizeit lässt er kaum eine Party aus.

Alexander »Sanna« Rheker, geboren am 16.April .1983, hat sich durch seine konstanten Leistungen zu einer festen Größe in der
Innenverteidigung entwickelt. Als konditionell starker Abwehrspieler spielt er fast immer auf hohem Niveau. In seiner Freizeit spielt der Student neben Fußball gerne Tischtennis und engagiert sich im Spielmannszug Kollerbeck.

Dominik »Spree« Sprenger, geboren am 18. Mai 1985, hat die Rolle des Edel-Jokers übernommen. Berufsbedingt kann er nur an den Wochenenden ins Spielgeschehen eingreifen. Mit regelmäßiger Trainingsbeteiligung wäre ihm auch in der Bezirksliga ein
Stammplatz sicher. Seine schnellen Vorstöße in die Spitze und präzise Vorlagen bringen nicht selten die nötigen Impulse, um ein auf der Kippe stehendes Spiel zu entscheiden. Der Polizist mit Dienstort Hamburg fährt außerdem noch gerne Fahrrad und spielt
gerne Poker.

Niklas »Nikki« Rheker, geboren am 25. Oktober 1985, ist eine feste Größe auf der linken Seite. Der konditionsstarke, lauffreudige Dauerrenner hat vor allem sein Defensivverhalten verbessert und ist ein wichtiger Bestandteil des Teams. In seiner Freizeit spielt der Industrikaufmann neben Fußball gerne mal eine Partie Basketball und lässt sich vornehmlich von Hip-Hop-Musik beschallen. »Nikki « ist eben eben hin und wieder »hip-hop«.

Uwe »Schiri« Mönks, geboren am 12. Oktober 1984, kam in der abgelaufenen Saison nur zu wenigen Einsätzen. Mit seiner Art ist er für die Kameradschaft in der Mannschaft unverzichtbar und bei personellen Engpässen jederzeit ein zuverlässiger Ersatz. Der Student widmet sich außerhalb des sportlichen Engagements seinem anderen großen Hobby, dem Webdesign.

Martin »Kiesel« Rheker, geboren am 8. Mai. 1987, brachte es insgesamt auf acht Einsätze und ist wie Uwe Mönks zu jeder Zeit ein zuverlässiger Ersatz. Wenn er die Saisonvorbereitung komplett absolvieren kann und vom Verletzungspech verschont bleibt, besitzt er gute Perspektiven für den Stammkader. Der Werkzeugmechaniker verbringt einen Teil seiner Freizeit am PC und pokert
gerne.

Jens Rheker, geboren am 16. September 1976, kam in der abgelaufenen Saison aufgrund seines Umzugs nach Paderborn nur zu
zwei Einsätzen. Das Fehlen des kampfstarken Mittelfeldspielers ist ein schmerzlicher Verlust für den SV Kollerbeck. Die nun gewonnene Freizeit nutzt der gelernte Schlosser für seine Hobbies, dem Billard-Spielen und für Urlaubsreisen.

Steffen »Sanna« Rheker, geboren am 28. Juni 1984, bekleidet den Posten des Betreuers und hat immer ein offenes Ohr. Pokern,
Darten und körperliche Fitness sind neben dem Fußball die Freizeitaktivitäten des Studenten. Er ist das Bindeglied zwischen Trainer und Mannschaft und sorgt dafür, dass auch in kritischen Situationen Ruhe bewahrt wird. Steffen »Sanna« Rheker wird sich auch in der Bezirksliga einen Namen machen. Die SVK-Spieler wissen, auf wen sie bauen können.