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05.06.2007

Die Sensation ist zum Greifen nah

Sonntag 15:00 Uhr: SVK – TuS Bad Driburg

(svk) Genau zwei Jahre ist es her, dass der SV Kollerbeck den lang ersehnten Aufstieg aus der Kreisliga B in das Kreisoberhaus geschafft hat. „Endlich wieder zu Hause…“ So hieß es seinerzeit auf den extra angefertigten T-Shirts. Nun ist die Hundertmark-Elf schon wieder kurz davor, diese Heimat zu verlassen. Und das kann man getrost wörtlich nehmen. Denn in der Bezirkliga winken Plätze, die die Jungs noch nie in ihrem Leben gesehen haben.

Zuvor allerdings muss noch ein ganz hartes Stück Arbeit verrichtet werden. Denn nur ein Sieg gegen den „Angstgegner“ aus Bad Driburg garantiert den größten fußballerischen Erfolg der Vereinsgeschichte. Ein Unentschieden würde dann nur reichen, wenn Fürstenau in Lauenförde nicht gewinnt. Bei einer Niederlage des SVK kann es zu mehreren Varianten abhängig vom Spiel in Lauenförde kommen: Gewinnen die Fürstenauer dort, sind sie aufgestiegen. Gewinnen die Lauenförder, würde ein Entscheidungsspiel zwischen dem SVK und Lauenförde die Entscheidung bringen müssen. Spielen die beiden Kontrahenten unentschieden, findet das Entscheidungsspiel zwischen dem SVK und Fürstenau statt. Alles in allem also eine prekäre Situation, in der man sich besser nicht auf Pokerspiele einlässt. Warum auch? Schließlich haben die Kollerbecker es in den eigenen Händen, alles klar zu machen.

Jörg Hundertmark vor dem AufstiegAls zusätzlich brisante Komponente kommt hinzu, dass Jörg Hundertmark den Verein bekanntlich nach dieser Saison verlassen wird. Er wird also am Sonntag seine  Mannschaft zum letzten Mal betreuen. Und das gegen einen Gegner, die der Sabbenhausener sicherlich nicht als Lieblingsgegner bezeichnen wird. In den bisherigen drei A-Liga-Partien gegen die Badestädter haben seine Jungs noch nicht einen Punkt holen können. Schlimm ist zwar auch die Tordifferenz von 0:10. Wesentlich schockierender als alle nackten Zahlen war aber ohne Zweifel die Art und Weise, wie man beim Hinspiel auf dem Driburger Kunstrasen aufgetreten ist. "Blutleer im Kurort" lautete seinerzeit die Überschrift zum Spielbericht. Und tatsächlich war Driburg einer der wenigen absoluten Tiefpunkte der jetzt ablaufenden Saison. Allein diese Schmach wettzumachen, müsste Ansporn genug für unsere Kicker sein.

Alleine wegen der bisherigen Ergebnisse ist also der Respekt vor den Driburgern groß. Aber auch die spielerischen Qualitäten schätzt Hundertmark außerordentlich: „Driburg spielt einen guten und vor allem schnellen Fußball. Wir werden uns im letzten Spiel nochmal auf ein absolut laufintensives Spiel, vor allem im Mittelfeld, einstellen müssen.“ Und dass die Driburger Mannschaft alles daran setzen wird, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen, davon ist nicht nur der Trainer überzeugt.

Personell könnte die Lage beim SVK dafür nicht besser sein. Denn aller Voraussicht nach wird auch Mattes Brisgies wieder zum Kader stoßen, sodass der Trainer die ganze Qual der Wahl haben wird. Insbesondere auch Dominik Sprenger, Spieler des Tages in Fürstenau, wird wegen „Heimaturlaubs“ auflaufen können.

Dementsprechend optimistisch geht Hundertmark in das Spiel: „Die Jungs müssen nochmals mit gleicher Entschlossenheit und Konzentration wie zuletzt 90 Minuten durchpowern. Das Positive: Sie brauchen es nur noch einmal tun. Die hoffentlich zahlreichen Zuschauer dürfen sich auf einen geilen Nachmittag freuen. Das verspreche ich.“

Diesem Aufruf des Trainers kann nur zugestimmt werden. Dieses Spiel sollte sich tatsächlich niemand entgehen lassen, der sich auch nur im Entferntesten für Fußball interessiert. Wer weiß, wann wir eine solche Gelegenheit wiederbekommen?

Also, Jungs: Gebt Euer Bestes! Verabschiedet Euren Trainer so, wie er es verdient hat. Und nehmt Euch, wofür Ihr so lange und so hart gearbeitet habt! Viel Glück!

Den Aufstieg fest vor Augen: Jörg Hundertmark