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07.09.2006

Hundertmark fordert Pflichtsieg gegen Sandebeck

SVK – SV Sandebeck/L.

(svk) Am kommenden Sonntag ist der SV Sandebeck/Langeland gleich zweimal zu Gast im Kollerbecker Rehbergstadion. Den Zuschauern kann dies nur Recht sein, denn für Stimmung ist bei solchen Doppelduellen immer gesorgt. Grundsätzlich allerdings könnte die Stimmung beim Gast besser sein, denn mit gerade einmal vier Punkten aus sechs Spielen rangiert der Aufsteiger nur knapp oberhalb der Abstiegsränge.

Und dass ein Trainer wie Walter Leineweber mit dem bisherigen Verlauf in der A-Liga nicht zufrieden ist, versteht sich von selbst. In der örtlichen Presse machte der ehrgeizige Trainer-Dino keinen Hehl aus seinen Gefühlen. Ob und wie es in der Fußballehe zwischen ihm und dem SV Sandebeck/Langeland weitergehen wird, vermochte er am Anfang der Woche noch nicht zu sagen. Zu tief saß der Stachel der 1:6-Niederlage gegen seinen Ex-Club Ottbergen/Bruchhausen. Nun aber wird er wohl doch in Kollerbeck an der Seitenlinie stehen, um seine Mannschaft zu betreuen. Über diese besondere Situation, aber auch über die bisherigen Saisonleistungen der Kollerbeck Elf, sprachen wir mit SVK-Spielertrainer Jörg Hundertmark.

Grün-Weißer Treff: Wie zufrieden bis Du mit dem Saisonstart Deiner Mannschaft?

Hundertmark: Wenn man die Ausbeute nach sechs Spielen betrachtet, bin ich sehr zufrieden. Vierzehn Punkte mit einem Punkt Rückstand auf die Spitze stellen eine sehr gute Basis für weitere Erfolge dar.

Grün-Weißer Treff: Wo besteht nach Deinem Dafürhalten noch Optimierungsbedarf?

Hundertmark: Wir gehen in vielen Spielen in Führung. Bei dem dann zwangsläufig folgenden Druckaufbau der Gegner müssen wir noch ruhiger werden und vor allem die entstehenden, viel versprechenden Konterchancen wesentlich cleverer nutzen.

Grün-Weißer Treff: Was hat Dich am meisten gefreut?

Hundertmark: Ich bin sehr froh darüber, dass die Mannschaft in den letzten Spielen zum einen sehr leidenschaftlich und energisch zu Werke ging und zum anderen - was mich am meisten freut - taktisch sehr klug agierte. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um dies auch konstant über Wochen zu liefern. Und das unabhängig vom Ausgang der Partien.

Grün-Weißer Treff: Worüber hast Du Dich am meisten geärgert?

Hundertmark: Ich bin nicht der Typ, der Spielen und Punkten hinterher weint und anschließend das „Hätte, wenn und aber“-Spielchen mitspielt. Aber die Leistung in Hembsen hat mich schon mehrere Tage beschäftigt.

Grün-Weißer Treff: Schauen wir auf die Liga. Was ist für Dich die größte Überraschung in der noch jungen Saison?

Hundertmark: Ehrlich gesagt: in der Liga bin ich bisher nicht groß überrascht worden. Ich gehe daJens Rhekervon aus, dass sich nach zehn Spieltagen die sechs bis sieben Mannschaften oben versammelt haben werden, die vor der Saison auch dort gehandelt wurden. Was ungewöhnlich erscheint, sind die teilweise sehr hohen Ergebnisse. Mal abwarten, ob sich der Trend fortsetzt.

Grün-Weißer Treff: Wie gehst Du in das Spiel gegen den Aufsteiger SV Sandebeck/Langeland?

Hundertmark: Rein sportlich gesehen ist das ein Pflichtsieg! Dieser wird allerdings heiß umgekämpft werden, da bin ich mir sicher. Nach den Unruhen dieser Woche wird die Mannschaft von Sandebeck sicherlich alles an Kampfgeist in die Waagschale legen, was in Ihnen steckt. Wir werden einen hoch motivierten Gegner zu Gast haben, der uns alles abverlangen wird. Die Zuschauer dürfen sich jedenfalls auf ein interessantes Spiel freuen.

Grün-Weißer Treff: Zum Schluss noch eine Frage: wie sieht es personell in der Deiner Mannschaft aus?

Hundertmark: Personell dreht sich das Karussell weiter. Carsten und Jens Rheker kehren zurück, allerdings stehen zwei dicke Fragezeichen hinter den Einsätzen von Elmar Happe und Jens Schölzel.

Grün-Weißer Treff: Jörg, besten Dank für das Gespräch und viel Glück!

Steht dem SVK seit seinem Wegzug nicht immer zur Verfügung: Jens Rheker