Starkes Spiel mit entscheidendem Schwachpunkt
DFB-Kreispokal-Achtelfinale: SVK – Bredenborn 1:3
(svk) Noch lange nach dem Spiel saßen die Spieler um Kapitän Sascha Niemeier auf dem Rasen im Kollerbecker Rehbergstadion. Sie konnten und wollten einfach nicht fassen, wie dieses Spiel hatte verloren gehen können. Nicht weniger als sechs Großchancen in der Schlussviertelstunde hatten sie sich erarbeitet. Doch wenn der Ball einfach nicht ins Tor will und auf der anderen Seite die Germania ihrerseits die Chancen eiskalt nutzt, dann verliert man eben schlussendlich auch verdient mit 1:3.
Dabei hatte alles so gut angefangen. Erst vier Minuten waren gespielt, als Carsten Rheker nach intelligentem Freistoß denn Ball haargenau in den Fuß von Michael Meyer spielte. Dieser wiederum hatte keinerlei Mühe mit dem 1:0. Doch nach diesem furiosen Auftakt verflachte das Spiel des SVK zusehends und die Bredenborner kamen zu deutlich mehr Spielanteilen, was in der 32. Minute schließlich im Ausgleich nach einer Standardsituation mündete. Und auch danach spielte nur der Gast aus dem Eichenwald, sodass Jörg Hundertmark die Pause herbeisehnte, um seinen Mannschaft neu einstellen zu können.
Und seine Maßnahmen sollten wenigstens optisch Erfolg haben, denn in Halbzeit Nummer zwei spielte nur noch der SVK. Die Germania hingegen verlegte sich jetzt nur noch aufs Kontern. Einer dieser Gegenstöße führte schließlich zur Bredenborner Führung in der 75. Spielminute nach einer Unaufmerksamkeit der Kollerbecker Hintermannschaft. In der nun folgenden Schlussviertelstunde konnten es die Kollerbecker Anhänger tatsächlich nicht fassen, warum dieser verflixte Ball einfach nicht ins Tor wollte. Ob nun der Pfosten oder die Beine des ausgeschlafenen Bredenborner Keepers. Immer wieder versperrte irgendetwas den Weg zum Kollerbecker Glück. Und so kam es wie es kommen musste und der Knock-out folgte in der 89. Spielminute zum 1:3.
Trost für die Kollerbecker Spieler kann an dieser Stelle nur sein, dass es nur knapp anderthalb Wochen bis zur möglichen Revanche in der Meisterschaft dauert. Und so formulierte Alexander Stecker nach dem Spiel auch treffend: „Nur die Liga zählt!“
Kollerbeck spielte mit folgender Aufstellung: Sascha Niemeier, André Struck, Alexander Rheker, Simon Reinhard, Jens Rheker (55. Matthias Brisgies), Michal Meyer, Jens Schölzel (77. Martin Rheker), Niklas Rheker (46. Elmar Happe), Carsten Rheker, Torben Rheker, Marc Neumann
Mit seinem Tor hatte alles so gut angefangen...: Michael Meyer