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06.06.2006

Unrühmliches Ende einer tollen Saison

SVK – SC Lauenförde 3:4

(svk) Diese Saison hat mit Sicherheit einen solchen Abschluss nicht verdient. Zwar reichte am Ende auch die Niederlage gegen den SC Lauenförde zum vierten Tabellenrang. Dies allerdings ist nur dem SV Bredenborn zu verdanken, der seinerseits sein Heimspiel gegen des SVK Brenkhausen/Bosseborn nicht gewinnen konnte.

Am Ende standen nur noch ganze sieben Spieler des SC Lauenförde auf dem Platz. Und trotzdem schafften es unsere Jungs zu elft nicht, das Spiel für sich zu entscheiden. Ganz im Gegenteil, denn den Schlusstreffer zum 3:4 schossen die Gäste mit nur acht Spielern.
Das Spiel hatte kurzweilig begonnen und blieb es bis zum Ende. Sehr großen Anteil hieran hatte der aus dem Kreis Lippe angereiste Schiedsrichter, der von Beginn an sehr großzügig Karten verteilte. Und dies sehr zum Leidwesen der Lauenförder, von denen zwei Spieler alleine deswegen gelb sahen, weil sie jeweils ihren Halsschmuck nicht abgelegt hatten. Und weil die Gäste mehr mit dem jungen Schiedsrichter beschäftigt waren als mit dem Spiel, zog der SVK durch Tore von Michael Meyer (15.) und André Struck (16., Foulelfmeter nach Foul an Elmar Happe) schnell auf 2:0 davon. Als kurze Zeit später (21.) der erste Lauenförder Spieler den Platz mit gelb-rot verlassen musste, stellten sich nicht wenige Zuschauer auf eine einseitige Partie ein. Dies taten aber wohl auch die Kollerbecker Spieler, die in der 42. Spielminute das 1:2 zuließen. Torschütze war Frank Bendig. Es sollte nicht sein letztes Tor an diesem Nachmittag bleiben, denn auch das 2:2 schoss der bullige Mittelstürmer (50.). Und nur sieben Minuten später fällt zu allem Überfluss auch noch das 2:3 für den SC.
Kurze Zeit später flammte noch einmal Hoffnung auf, als Michael Meyer wie aus dem Nichts den Augleich zum 3:3 erzielte. Der Bönnekenberger hatte aus gut 25 Metern einfach mal abgezogen. In der Folgezeit erreichte die Hektik noch einmal einen neuen Höhepunkt. Zunächst erneut gelb-rot für die Gäste. Dann sogar glatt rot für einen Lauenförder Spieler, der sich vom Kollerbecker Publikum an der Seitenlinie provozieren ließ. Aber trotz alledem machte der SC den Siegtreffer: natürlich wieder in Person von Frank Bendig. Und weil danach bis auf eine weitere gelb-rote Karte (90.+3) für den SC nichts mehr passierte, blieb es schlussendlich bei einem sehr unrühmlichen Ende einer tollen ersten A-Liga-Saison.


Kollerbeck spielte mit folgender Aufstellung: Rüdiger Brakweh, André Struck, Alexander Rheker, Elmar Happe, Jochen Mönks (65. Marc Neumann), Niklas Rheker, Jens Schölzel, Dominik Sprenger, Michael Meyer, Torben Rheker, Carsten Rheker