Außer Spesen nix gewesen
TSC Steinheim – SVK 4:2
(svk) Dieses Spiel hätte man sich mit Ausnahme der letzten fünf Minuten aus Kollerbecker Sicht wahrlich schenken können. Denn was unsere Rumpfelf am letzten Sonntag auf dem Steinheimer Kunstrasen geboten hat, war über weite Teile hinweg einfach schlicht und ergreifend schlecht. Dass das Ergebnis gegen den Tabellenvorletzten am Ende sogar noch einigermaßen erträglich ausgefallen ist, liegt allein an den sehr späten Toren durch Jörg Hundertmark und Jens Schölzel.
Elmar Happe verletzt, Uwe Mönks verletzt, Simon Reinhard verletzt, Stefan Bielefeld verletzt und Michael Meyer angeschlagen. Dazu noch Jens Rheker und Marc Neumann abwesend und Sascha Niemeier festgespielt. Mit den nicht einsatztauglichen Spielern hätte man fast eine ganze Mannschaft stellen können. Und das machte sich durch das ganze Spiel hinweg deutlich bemerkbar. Gerade in der ersten Halbzeit konnte sich der SVK keine einzige echte Torchance erarbeiten. Es spielten nur die Türken, die folgerichtig in der 32. Spielminute zur 1:0-Führung per Elfmeter kamen. Alexander Rheker hatte im Sechzehner gefoult und war fortan gelb-rot gefährdet. Gewechselt werden konnte aber aus den eingangs genannten Gründen nicht.
In der zweiten Halbzeit wendete sich das Blatt zwar insofern, dass jetzt die Hundertmark-Elf durchaus mehr Ballbesitz hatte. Die besseren Chancen hatten zunächst aber weiterhin die Türken, die insbesondere in der 56. und 64. Spielminute hochkarätige Gelegenheiten ausließen. Besser für den TSC lief es jedoch in der 75. Spielminute, als sich Libero André Struck einen Aussetzer leistete und das 2:0 erzielt wurde. Und nur drei Minuten später das 3:0 für den Gastgeber. Jetzt hätte niemand mehr damit gerechnet, dass es noch einmal spannend würde, aber Jörg Hundertmark (85.) und Jens Schölzel (90.) nutzten jeweils Fehler des sehr schwachen türkischen Keepers zu den Anschlusstreffern. Mit dem Schlusspfiff dann allerdings der endgültige Knock-out zum 4:2.
Kollerbeck spielte mit folgender Aufstellung: Rüdiger Brakweh, André Struck, Matthias Brisgies (90. Alexander Stecker), Alexander Rheker, Jochen Mönks, Martin Rheker (77. Jörg Hundertmark), Jens Schölzel, Niklas Rheker, Michael Meyer, Torben Rheker, Carsten Rheker