Kommt noch einmal der Motivationsschub?
Der SVK empfängt Brenkhausen/Bosseborn
(svk) So richtig rund läuft es im Moment nicht bei den Mannen rund um Jörg Hundertmark. Vor allem auswärts wollen die Punkte im Moment einfach nicht in den Sack des SVK hinein. Umso besser, dass mal wieder ein echtes Highlight im Rehbergstadion auf unsere Jungs wartet. Denn am Sonntag ist der Aufstiegsaspirant SV Brenkhausen/Bosseborn zu Gast in Kollerbeck. Und das kann genau die Aufgabe sein, die bei unseren Jungs die nötige Motivation freisetzen könnte.
Denn eins ist klar: zumindest teilweise ist es nun mal die fehlende Motivation, die den bis Weihnachten fast fehlerlos laufenden SVK-Motor mittlerweile mächtig zum Stottern gebracht hat. Ein Umstand, den auch Trainer Jörg Hundertmark so sieht. „Unsere Gründe liegen sicherlich im Nachlassen der Kraft und Konzentration. Die letzten eineinhalb Jahre war nur Vollgas angesagt, die Mannschaft ist jung und darf sich aus meiner Sicht dieses kleine Loch durchaus erlauben“, so der Sabbenhausener. Gleichzeitig fordert er aber noch einmal die Bündelung aller noch vorhandenen Kräfte für die restlichen drei Punktspiele: „Ich weiß, dass wir im Sommer wieder voll durchstarten werden. Trotzdem ist noch keine Pause, wir wollen unbedingt Platz fünf am Ende innehaben.“
Und um genau diesen Platz fünf wird der SVK noch kämpfen müssen. Zwar belegt die Hundertmatrk-Elf im Moment noch den Platz vier. Allerdings ist der SV Bredenborn bereits auf zwei Punkte an den SVK herangekommen und hat noch zwei Spiele mehr als Kollerbeck zu bestreiten. Jeweils fünf Punkte hinter unserer Elf lauern Albaxen und Lauenförde, die aber ebenfalls zwei Spiele weniger absolviert haben. Es wir also noch schwer genug, in den letzten drei Spielen die gute Tabellensituation zu halten.
Mit dem SV Brenkausen/Bosseborn kommt nun eine Mannschaft, von der es in der Winterpause noch hieß, sie mache den Aufstieg zusammen mit dem TuS Bad Diburg unter sich aus. Nun haben sich beide Mannschaften zuletzt nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. Und so kommt es, dass sich eine dritte Mannschaft im Kampf um den Aufstieg zurückgemeldet hat: der TuS Vinsebeck. Und weil dieser bereits zwei Punkt Vorsprung auf den SV Brenkhausen/Bosseborn bei einem Spiel weniger hat, geht Jörg Hundertmark nicht mehr von einem Aufstieg des SV Brenkhausen aus. Gleichzeitig warnt er aber auch: „Ich gehe davon aus, dass sich Brenkhausen an den letzten Strohalm klammern wird, auch wenn aus meiner Sicht der Zug für den SV abgefahren ist.“
Die Route für den Sieg legt er also folgendermaßen fest: „Wir können frei aufspielen und wissen, wie Brenkhausen zu schlagen ist. Der Erfolg des Gegners ist stark an einer Person gebunden. Ich brauche nicht erwähnen wie der Stürmer heißt“ Die Rede ist natürlich vom Topscorer der Liga Jens Streicher, der bereits 40 Tore in dieser Saison auf seinem Konto verbuchen konnte. Entscheidend wird also sein, ob es ähnlich wie im Hinspiel gelingt, den Torjäger annähernd unter Kontrolle zu bringen. Damals hatte man mit 4:3 gewonnen. Dass die Abwehr des SV nicht unbedingt die stabilste der Liga ist, erkennt man nicht nur alleine an diesem Resultat.
Also darf der geneigte Zuschauer auf ein torreiches Spiel hoffen, bei dem Jörg Hundertmark (berufliche Gründe), Carsten Rheker (Spielmannszug) und Stefan Bielefeld (Verletzung) definitiv nicht mit an Bord sein werden. Und auch hinter André Struck steht wegen einer Verletzung aus dem Training ein dickes Fragezeichen. Dafür werden Jens Rheker und Jochen Mönks in das Team zurückkehren.