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14.01.2018

 Mörthlauf Kollerbeck (etwas aus der Historie)

 Laufgruppe gegen Radsportgruppe (Hoch zum Mörthberg)

(fw)

Laufgruppe gegen Radsportgruppe (Hoch zum Mörthberg)
 
"Die Läufer haben sich die falsche Strecke ausgesucht. Ihr müßtet das gleiche Rennen mal am Köterberg machen", hatte Heinz Wilfert,
freier Mitarbeiter beim Westfalen-Blatt und dem Steinheimer Blickpunkt, Verständnis für die Niederlage der Kollerbecker Läufer
gegen die Radsportgruppe des SVK. Eine etwa 800 Meter lange, nur leicht ansteigende Passage auf der insgesamt 2,5 Kilometer langen
Bergstrecke von der Schwalenberger Straße bis zur stillgelegten Radarstation am Mörth gab am Ende den Ausschlag zu Gunsten der Radler.
In der Gesamtwertung hatten die Läufer 7:14 Minuten Rückstand auf die vier besten Radrennfahrer.
 
Die Idee zu diesem einmaligen Sportvergleich hatte Heinrich Rheker von der Laufgruppe des SVK. Er hatte einen spielerischen
Vergleich gegen einen Mountainbike-Fahrer für sich entscheiden können und kam zu der Überzeugung, dass man es doch mal gegen
die Kollerbecker Radsportgruppe versuchen sollte.
 
200 Höhenmeter auf einer Distanz von 2,5 Kilometern (das entspricht einer durchschnittlichen Steigung von 7 Prozent) mussten
von jeweils fünf Läufern und Radrennfahrern bewältigt werden. Die Zeiten der ersten vier einer jeden Gruppe wurden dabei zur
Gesamtzeit addiert. Für die Radrennfahrer standen an der Radarstation 41:30 Minuten und für die Läufer 48:44 Min, zu Buche.
 
Mit großem Vorsprung von 59 Sekunden gewann Hans-Werner Otte trotz relativ hoher Ubersetzung in 9:28 Min vor Konrad Krüger (10:27)
und Johannes Multhaup (10:28). Direkt hinter dem sich zu neuer Bestzeit (10:56 Min.) steigernden ersten Läufer, Matthias Reinhard,
kam der 52jährige Neu-Kollerbecker Franz Göke aus Nieheim in 10:57 Min ins Ziel.
Die erste extrem schwierige 900 Meter lange Steigung hatte Matthias Reinhard noch mit den Radfahrern mithalten können, doch das
dann folgende "Flachstück" brachte dann die Entscheidung.
 
Ein 20er Schnitt war für "Pittches" einfach nicht möglich. Persönliche Bestzeiten liefen auch die restlichen Läufer:
Heinrich Rheker (12:15 Min.), Johannes Lensdorf (12:27 Min ), Elmar Klocke (13:06) und Alois Werpup in 13:22 Minuten.

Ebenfalls ausgezeichnet schnitt Franz Meyer, Abteilungsleiter Radsport des SVK bei seinem Bergdebüt ab, in 11:16 Min
landete er nur 20 Sekunden hinter dem besten Läufer auf Platz sechs der Gesamtwertung.