SVK auf Platz 3
Auch beim SV Haarbrück/Jakobsberg siegt der SVK mit 2:0
(svk) Der SVK etabliert sich so langsam in der Tabellenspitze. Mit einem verdienten Sieg über den Aufsteiger SV Haarbrück/Jakobsberg hat sich Kollerbeck heimlich, still und leise auf Platz 3 der Liga vorgeschoben. Wie aussagekräftig dieser Tabellenplatz wirklich ist, wird sich aber schon am Tag der deutschen Einheit zeigen. Hatte man es in den bisherigen sechs Spielen bereits drei Mal mit Abstiegsaspiranten zu tun, so ist diesmal der TuS Hembsen zu Gast im Rehbergstadion . Um die Stärke dieser Mannschaft beurteilen zu können, reicht ein Blick auf die bisherigen Gegentore des TuS. Ganze drei Mal erst konnte der Hembser Torwart überwunden werden: das ist Ligaspitze.
Eine „3“ bei der Tordifferenz hat der SV Haarbrück/Jakobsberg auch vorzuweisen: allerdings bei den geschossenen Toren. Das reicht zwar nicht für die „Ligaspitze“ (der VfL Eversen hat bisher lediglich zwei Tore geschossen), sagt aber trotzdem so einiges über die Qualität dieser Mannschaft aus. Gewarnt sein musste man trotzdem. So trotzten die Bergdörfler doch noch vor einer Woche dem SV Herste ein 1:1 Unentschieden ab. „Nur nicht die Geduld und damit auch gleichzeitig die Ordnung verlieren“ war deswegen die Marschrichtung des Trainers vor dem Spiel. Und weiter: „Irgendwann fällt das Tor“.
Und so war es dann auch. Nach anfänglicher Hektik machte sich doch bald die Überlegenheit des SVK bemerkbar. Die größte Chance der Anfangsphase hatte wohl Jens Rheker freistehend aus 7 Metern. Allerdings wurde der Langenkämper überrascht und lenkte den Ball lediglich neben das Tor. Ebenfalls gute Einschussmöglichkeiten ergaben sich auch für Jörg Lange, der aus 20 Metern nicht lange fackelte und abzog. Mit Sicherheit nicht das schlechteste Rezept für die unwirtlichen Verhältnisse in Jakobsberg. Auch machte der Torwart nicht den allersichersten Eindruck.
Mit dem ersten Tor sollte es allerdings bis zur 38. Spielminute dauern. Trotz Unterzahl hatten Torben und Carsten Rheker mit der gegnerischen Abwehr Katz und Maus gespielt. Von Torben war dann der tödliche Pass per „Lupfer“ auf seinen Bruder Carsten gekommen, der aus halblinker Position mit seinem eigentlich schwachen linken Fuß den Ball gekonnt ins lange Eck beförderte. „Alles läuft nach Plan“ war folgerichtig das Fazit des Trainers in der Halbzeitpause „Nur noch ruhiger werden!“.
Planmäßig auch dann das 2:0 in der 53. Spielminute. Wieder hatte Torben Rheker seinen Bruder Carsten mustergültig bedient, der diesmal zur Abwechslung mit rechts abzog und traf. In der Folgezeit wurden die Gastgeber zwar offensiver und drängten auf das Kollerbecker Tor. Zu echten Chancen kamen sie allerdings nicht. Vielmehr war es der SVK, der durch Konter immer wieder gefährlich wurde. Die beste Einschussgelegenheit hatte Spielertrainer Jörg Hundertmark, der nach einer scharfen Hereingabe von Stefan Bielefeld den Ball über das Tor beförderte.
Machte aber nichts, denn bald darauf war Schluss. „In einem einseitigen Spiel gewann der SVK verdient“ hieß es Montag im Westfalenblatt. Dem ist nichts hinzuzufügen.