Zum Rücktritt von David McCurry
(svk) Für alle völlig überraschend trat David McCurry nach der 1:5 Niederlage beim SV 21 Steinheim zurück. Auf dem ersten Blick kann es niemand nachvollziehen. Ja sicher, derzeit läuft es nicht richtig rund: Tabellenplatz 13 mit nur 10 Punkten aus 10 Spielen. Der Zuschauer, der aber Woche für Woche das Geschehen mitverfolgt, weiß nur zu genau, dass es viele Ursachen hierfür gibt. Angefangen mit den Langzeitverletzten Marvin Köhne und Marc Neumann, fielen auch andere Spieler immer mal wieder aus. Aktuell laboriert Torwart Jens Schölzel an einem Fingerbruch. Hinzu kamen Sperren durch gelb-rote Karten oder geplante Urlaube. Alles in Allem nichts, wo nicht auch andere Vereine mit zu kämpfen haben.
Schauen wir auf die vergangene Saison, da startete der SVK ähnlich. Wo hätte man am Ende stehen können, wenn man in der Hin-Serie nicht so viele Punkte liegengelassen hätte.
Bei genauerer Betrachtung muss man sagen, David ist jemand, der für den Fußball lebt. Läuft es gut – geht es ihm auch gut, läuft es schlecht – dann geht’s ihm auch schlecht. Darunter musste dann seine Familie leiden. Ausschlaggebend war aber letztendlich die seiner Meinung nach nicht vorhandene Leistungsbereitschaft einiger Spieler.
„Wenn du dann irgendwann das Gefühl hast, du kannst nichts mehr bewegen und das war spätestens nach dem Steinheim-Spiel so, dann musst du Konsequenzen ziehen“, so Davids persönliche Darstellung.
In den nächsten Tagen sollte sich jeder mal hinterfragen, ob er selbst mehr hätte tun müssen. In Kollerbeck galt schon immer das Motto: Verlieren erlaubt, aber die Einstellung muss stimmen!
In Bezug auf einen neuen Trainer sind die SVK-Verantwortlichen gefordert, aber zunächst muss die Mannschaft zeigen, was in Ihr steckt.