SVK mit nie gefährdetem Sieg gegen Bergheim
Beim 2:0 traf mal wieder allein die „Rheker-Connection“
(svk) Mit Ruhm bekleckert hat sich die Mannschaft des SVK beim Spiel vor 14 Tagen wahrlich nicht. Gegen eine erschreckend schwache Mannschaft aus Bergheim war das jedoch auch nicht gar nicht nötig. Es reichte eine mittelmäßige Leistung, um die zwei Tore zu erzielen bzw. den eigenen Kasten sauber zu halten. Höhepunkt des Nachmittags war unstrittig das Tor zum 2:0 Endstand aus etwa 45 Metern.
„Vorsicht!“ hatte der Trainer vor dem Spiel angemahnt. Zwar hatten die Bergheimer in der laufenden Saison bisher nur einen Punkt geholt. Jedoch fielen die Niederlagen sämtlich mit nur einem Tor Unterschied aus. „Uns erwartet deshalb heute ein anderes Kaliber als vor einer Woche beim 7:1-Sieg gegen Nieheim III.“.
Dies sollte sich zumindest in der Abwehrarbeit des Gegners bewahrheiten. Lange nicht so viele Torchancen wie noch vor einer Woche konnten sich die Angreifer des SVK erarbeiten. Trotzdem ergaben sich in schöner Regelmäßigkeit Chancen zum Torerfolg. Die vorerst beste Möglichkeit hatte bereits in der 5. Spielminute zweifelsfrei Torben Rheker, der jedoch aus acht Metern verzog.
Sein Bruder Carsten machte es in der 20. Minute dagegen besser. Einen von Stefan Bielefeld scharf vor das Tor gebrachten Freistoß konnte er zum viel umjubelten 1:0 im Tor unterbringen. Dieses Ergebnis hatte auch Bestand bis zur Halbzeitpause, denn beim SVK ging so ein wenig der Faden verloren.
„Aufpassen, nicht immer nur lange Dinger sondern auch mal kurz spielen und das 2:0 machen“ war die Devise des Trainers in der Kabine.
Das Tor sollte dann auch nicht lange auf sich warten lassen. Wie es allerdings fiel, das war ein Muster aus dem Kuriositätenkabinett. Jens Rheker war es, der ungefähr von der Mittellinie aus einen hohen und langen Ball auf seine Stürmer Carsten und Torben Rheker schlug. Schon im Flug entschuldigte sich jedoch der Langenkämper. Der Ball war „etwas“ zu steil geraten. Machte aber nichts, denn zur Begeisterung der Kollerbecker Fans fiel der Ball genau in den Winkel des Bergheimer Tores. Mit der Sonne konnte sich der Bergheimer Keeper, der noch nicht einmal zu weit vor seinem Kasten gestanden hatte, im Übrigen nicht herausreden. Die stand zwar tief, aber im Rücken des Unglücksraben. Aber auch der Kollerbecker Spielertrainer Jörg Hundertmark war nicht so ganz glücklich mit diesem Tor. Man erinnere sich noch einmal daran, was er in der Halbzeitpause über diese „langen Dinger“ gesagt hatte… Egal.
2:0 und noch immer keine Torchance für den SV Bergheim. Dies sollte bis zum Ende so bleiben. Bezeichnenderweise war es der Kollerbecker Libero André Struck, der für die meiste Gefahr für das Kollerbecker Gehäuse sorgte. Mit der Hacke hatte er unfreiwilliger Weise seinen Torwart Sascha Niemeier geprüft, der ansonsten einen mehr als ruhigen Nachmittag verlebte. Aber auch dieser Ball stellte den Papenhöfener Schlussmann nicht wirklich vor große Probleme.
Dass auch bei den Kollerbeckern nicht mehr allzu viel zusammenlief, war zwar schade, aber nicht tragisch. So musste man einfach nur die Ruhe bewahren und auf den Schlusspfiff warten. Als Motto dieser zweiten Halbzeit kann man getrost den Ausspruch des Spielertrainers Hundertmark etwa Mitte der zweiten Halbzeit nehmen „Das ist zwar ein Sch…Spiel, aber wir führen 2:0.“. Stimmt.