SVK noch immer in der Winterpause?
Verdiente 1:3-Niederlage in Hembsen
(svk) Der SVK kommt in dieser Rückserie nicht so recht aus den Startlöchern. Hatte man in den vergangenen Jahren gerade zu dieser Jahreszeit einen durch den Aschenplatz begünstigten Trainingsvorsprung gegenüber anderen Mannschaften, so scheint die Situation in dieser Saison ungünstiger. Denn auch am letzten Sonntag in Hembsen lief zum dritten Mal im dritten Spiel nach Winterpause nicht allzu viel zusammen. Zwar verliefen die ersten 30 Minuten mit guten Chancen für den SVK recht viel versprechend, doch von einem Hembser Doppelschlag kurz nach Halbzeit erholte sich die Kollerbecker Mannschaft nicht mehr.
Bereits nach 12 Minuten ging der SVK durch einen sehenswerten Treffer durch Torben Rheker in Führung, nachdem zuvor sein Bruder Carsten und Matthias Brisgies gute Chancen zum Einschuss vergaben. Und auch danach hatten die Kollerbecker noch Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen. Erwähnenswert an dieser Stelle ist ein Lattenknaller aus 20 Metern durch Jens Rheker.
Was dann aber in der 35. Minute folgte, war der eigentliche Aufreger des Spiels. Eine Tätlichkeit an Torben Rheker blieb nämlich vom Schiedsrichter ungesehen und damit für den gegnerischen Torwart ohne Folgen. Torben Rheker allerdings musste längere Zeit am Schienbein behandelt werden. Die Überzahl des Gegners nutzten diese dann auch eiskalt in der 40. Minute zum Ausgleich.
Direkt nach der Pause dann der durch die heute ganz und gar nicht sattelfeste Abwehr begünstigte Doppelschlag für den SVK zum 1:2 und 1:3. Gerade das 1:3 verdiente durchaus das Prädikat „verfrühtes Ostergeschenk“. Bei einer Rückgabe waren sich Libero André Struck und Torwart Sascha Niemeier nicht einig, wer denn nun für Klarheit sorgen sollte. Schließlich tat es keiner und der Hembser Stürmer bedankte sich artig mit dem Tor.
Danach ging gar nichts mehr beim SVK gegen eine ungeheuer kampf- und kopfballstarke Hembser Mannschaft. Am Kollerbecker Mittelfeld lief das Spiel zunehmend vorbei. Die altbekannte Brechstange wurde bereits in der 50. Minute herausgeholt und bis zur 90. Minute nicht mehr beiseite gelegt. Nur noch „lange Dinger“ in die Spitze sollten es richten und taten es aber nicht. So waren sich auch die Zuschauer recht schnell einig, dass es heute mit Punkten nichts mehr werden würde. Und genau das stellte sich auch als wahr heraus.