Schmuckloser Heimsieg
Detlef Schwarze beim 1:0 über Haarbrück Matchwinner
(svk) Souveränität sieht anders aus. Das mögen sich vielleicht einige der zahlreichen Kollerbecker Zuschauer vorletzten Sonntag gedacht habe. Zwar hatte der SVK den Gegner von Anfang an im Griff und ließ über das ganze Spiel eigentlich nur eine Torchance der Gäste zu. Im Angriff allerdings lief auch nicht allzu viel zusammen.
Viel vorgenommen hatte sich die Mannschaft vor dem Spiel. Sie wollte beweisen, dass die schwache Leistung in der Vorwoche gegen Bergheim nur ein Ausrutscher war. Dies sollte aber nur zum Teil gelingen, denn in der ersten Halbzeit verzeichnete der SVK gerade mal eine einzige echte Torchance in Person von Detlef Schwarze nach schöner Kombination mit Torben Rheker.
„Zu wenig“ befand dann auch Trainer Jörg Hundertmark in der Pause. „Allerdings ist nun die größte Gefahr“, so Hundertmark weiter, „die Geduld und damit die Ordnung zu verlieren.“. Irgendwann würde das Tor schon fallen.
Tat es dann auch in der 63. Minute, als der in der Winterpause zum SVK zurückgekehrte Brenkhäuser Detlef Schwarze eine Flanke von Willi Struck direkt abnahm und dem Torwart der Gäste keine Abwehrchance ließ.
Wer jetzt allerdings dachte, die Mannschaft würde befreiter aufspielen, sah sich eines besseren belehrt. Zwar kamen die Haarbrücker jetzt aus ihrer Abwehr heraus und es hätten sich zumindest Konterchancen für den SVK ergeben müssen, doch so richtige Torchancen für den SVK aus dem Spiel heraus wollten sich nicht einstellen. Allenfalls bei Standards sorgte André Struck für Gefahr. So auch in der 78. Minute, als er sich ein Herz nahm und einen Freistoß aus knapp 30 Meter an die Latte des gegnerischen Gehäuses hämmerte.
Was jetzt noch folgte, war in der 89. Minute eine gelb-rote Karte für Jochen Mönks, der bis zu diesem Zeitpunkt wohl der beste Mann auf dem Platz war. Dies führte auch gleich zu Unruhe, die die Gäste beinahe zum 1:1 genutzt hätten. Allerdings konnte Sascha Niemeier mit einer tollen Parade Schlimmeres verhindern. Die letzte Chance des Spiels hatte dann aber noch der SVK durch Torben Rheker, der allerdings ebenso vergab.
Es blieb also bei dem 1:0 und der Erkenntnis, dass auch in einem schlechten Spiel drei Punkte vergeben werden.