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17.08.2014

Leistungsgerechtes Remis im ersten Saisonspiel gegen TIG Brakel

Mit ersatzgeschwächter Truppe wurde 0:0 in Istrup erkämpft

(svk) Istrup (krü). Der Start in die neue eingleisige A-Liga begann für den SV Kollerbeck ganz zufriedenstellend. Beim langjährigen Ligakonkurrenten TIG Brakel reichte es trotz zahlreicher Ausfälle auf Seiten des SVK zum leistungsgerechten 0:0 Unentschieden. Auf der harten Istruper Asche boten beide Teams ihren Anhängern ein weitgehend vom Kampf geprägtes Spiel. Torchancen blieben sowohl hüben wie drüben Mangelware.

„Hast Du Sportsachen mit?“, begrüßte Kollerbecks neuer Trainer Rafael Maaßen den Berichterstatter vor der Partie ein wenig scherzhaft. Allerdings war die Frage so ganz abwegig nicht, wenn man bedenkt, welch Rückschläge der SVK-Trainer kurz vor der Partie hinnehmen musste. Neben den immer noch am Sprunggelenk verletzten Offensivmann Pascal Ewers fielen kurzfristig auch noch Lukas Meyer (Magen und Darm) sowie Torben Rheker mit Achillessehnenproblemen aus. Einzig der neue Kollerbecker Coach war als Auswechselspieler am Rande, weil die Absagen und Ausfälle so kurzfristig kamen, dass aus der „Zweiten“ keine Spieler mehr umdirigiert werden konnten.
 
Angesichts dieser merklichen Schwächungen war es aber unter dem Strich schon ein Erfolg, dass wenigstens ein Punkt aus der Ferne mitgenommen werden konnte. Hatte Kollerbeck doch in den letzten Jahren regelmäßig seine liebe Mühe auf der Istruper Asche gegen die wieselflinken Brakeler Türken. Allerdings fiel bis auf den neuen Spielertrainer Bayram Sener kaum ein TIG-Spieler auf. Eigentlich war die Leistung der Türken sogar enttäuschend, wenn man bedenkt, mit welch Aufstellungsproblemen der Gast zu kämpfen hatte.
 
Aber Kollerbeck machte aus der Not eine Tugend und über unbändigen Kampf konnte die Partie zumindest offen gehalten werden. Und je länger das Spiel dauerte, desto mehr verschoben sich auch die Spielanteile. Von Chancen zu reden, ist vielleicht zu vermessen, aber die Gastgeber hätten sich überhaupt nicht beschweren dürfen, wenn Markus Esche in der 58. Spielminute einen mustergültigen Konterspielzug über rechts, vorgelegt von Alexander Rheker, zum 1:0 genutzt hätte. Doch der Torhüter der Türken machte diese sogenannte hundertprozentige Torchance mit einer Superparade zunichte.
 
Die größte Chance der TIG vereitelte nur fünf Minuten später Kollerbecks Keeper Jens Schölzel, als er einen 18-Meter-Freistoß von halblinks mit letztem Einsatz zur Ecke lenken konnte. Danach waren die Kräfteverhältnisse geklärt und beide Teams schienen sich auf das Remis geeinigt zu haben. Auf jeden Fall gab es jetzt kaum noch nennenswerte Strafraumszenen. Zwei von der Konstellation her schöne Einschussmöglichkeiten boten sich den Kollerbeckern in den letzten fünf Minuten noch, als es beide Male direkten Freistoß aus 17 Metern gab, aber beim ersten Mal scheiterte Raphael Föst an der Mauer und die letzte Chance schoss Rafael Maaßen direkt in die Abwehrmauer.
 
Unter dem Strich bleibt ein Punkt und die Erkenntnis, dass am kommenden Freitag gegen die Truppe des langjährigen SVK-Coaches Norbert Dölitzsch, der sich übrigens gemeinsam mit den Kollerbecker Zuschauern die Partie anschaute, eine Leistungssteigerung her muss. Allerdings hängt die auch maßgeblich davon ab, ob die Verletzten gegen den Bezirksligaabsteiger wieder fit sind und es somit zum ersten Showdown im Brinkstadion kommen kann.
 
Der SVK spielte mit: Jens Schölzel; Tim Ewers, Jan Dyballa, Alexander Rheker, Dominik Abitz, Nils Krüger, Michael Meyer, Marc Neumann, Raphael Föst, Markus Esche, Sven Abitz (68. Rafael Maaßen)





Machte einmal mehr eine starke Partie und klärte insbesondere per Kopf, was zu klären war: Defensivspezialist Jan Dyballa