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13.10.2013

SVK besiegt die eigene Serie

SVK gewinnt 6:1 gegen Amelunxen

(svk) Zwei Siege in Folge. Hatte es das in dieser Spielzeit überhaupt schon einmal gegeben? Nach dem Sieg gegen Albaxen und einer in der zweiten Halbzeit überlegen geführten Partie gegen Amelunxen gewinnt der SVK am Ende standesgemäß mit 6:1 gegen einen Gegner, der in Teilen des ersten Durchgangs durchaus auf Augenhöhe und teilweise auch darüber operierte. Für die Kollerbecker Tore war vor allem Pascal Ewers zuständig, der allein die Hälfte der sechs Treffer beisteuern konnte. Darüber hinaus trafen Lukas Meyer, Christian Föst und der eingewechselte Jan-Hendrik Golüke. 

Gegenüber dem Amelunxen-Spiel hatte Norbert Dölitzsch umstellen müssen. Torben Rheker stand wegen einer Teilnahme am Kölner Halbmarathon nicht zur Verfügung. Im Sturm lief statt Jan Golüke Mario Mugabe von Beginn an auf.
 
Die Uhr hatte im Kollerbecker Rehbergstadion noch keine ganze Runde hinter sich gebracht, als es bereits 1:0 für den SVK stand. Pascal Ewers hatte sich auf der rechten Seite durchgetankt und den Ball nach innen gegeben, wo Lukas Meyer den Ball sehenswert mit dem linken Fuß im rechten, oberen Winkel unterbrachte. Auch in der Folgezeit war der SVK am Drücker. Ein Tor allerdings sollte zunächst einmal nicht gelingen.
 
So kam es, dass sich der Gast von der Nethe nicht nur zunehmend aus der grün-weißen Umklammerung lösen, sondern sich auch Feldvorteile erarbeiten konnte. Mitte der ersten Halbzeit waren die Amelxuner dann stets einen Schritt wacher und schneller. So konnte es auch nicht recht verwundern, als es in der 26. Spielminute 1:1 hieß. Vorausgegangen waren eine Ecke und ein Torabschluss, den Dominik Abitz zwar zunächst klären konnte. Der Nachschuss landete jedoch in den Maschen, sodass die Frage erlaubt sein muss, ob der von Domink Abitz geklärte Ball tatsächlich im Tor oder daneben gelandet wäre.
 
Glücklicherweise war diese Spielsituation im Nachhinein gesehen nicht spielentscheidend, denn beginnend mit der 3:1 in der 37. Spielminute fielen nun die Tore für den SVK wie reife Pflaumen. Zunächst hatte Martin Skatulla jedoch den Ball noch an die Latte gepfeffert (35.). In der besagten 37. Spielminute machte es Pascal Ewers jedoch besser. Zunächst überlief er nicht zum ersten und letzten Mal an diesem Tag relativ locker seinen in dieser Beziehung etwas überforderten Gegenspieler. Im Anschluss ließ der Rechtsaußen auch dem Torwart keine Chance und hämmerte den Ball in die Maschen.
 
Und auch das 3:1 kurz nach Wiederanpfiff zeichnete Pascal Ewers abschließend. Vorausgegangen war ein sehr schön vorgetragener Angriff über mehrere Stationen, der gleich mehrere Male die Möglichkeit zum Abschluss bot. Stattdessen wurde der Ball jedoch im gegnerischen Sechzehner immer wieder dem besser und noch besser positionierten Mitspieler zugeschoben, bis er dann im Tor lag. Nun war der Bann gebrochen. Nach und nach schraubten die Männer um Kapitän Marc Neumann das Ergebnis in die Höhe.
 
Das 4:1 in der 60. Spielminute war die Folge von drei Torschüssen. Während die Nummern 1 und 2 durch Rafael Föst und Mario Mugabe noch soeben von Amelunxer Kräften entschärft werden konnten, sorgte auch dann wieder Pascal Ewers für den Torschrei im weiten Rund. In der 71. Spielminute besorgte Christian Föst mit seinem schönen Linksschuss aus mehr als 20 Metern das 5:1. Schließlich war es der eingewechselte Jan Golüke nach Zuspiel von Mario Mugabe, der für das Endresultat sorgte.
 
Am Ende steht also ein im Nachhinein relativ unbedrängtes 6:1, das nicht über die Inkonstanz im Durchgang Nummer eins hinwegtäuschen darf. Doch dieses Spielchen mit qualitativ unterschiedlich geführten Halbzeiten kennt man ja mittlerweile als Kollerbecker Anhänger. Froh sein darf der geneigte Kollerbecker Fan in jedem Fall über zwei siegreiche Spiele in Folge. So ganz oft war ihnen dieses Vergnügen in dieser Serie ja noch nicht vergönnt gewesen. Und wer weiß? Vielleicht war das ja der Beginn einer wundervollen Serie…
 
Der SVK spielte mit: Jens Schölzel, Marc Neumann, Dominik Abitz, Lukas Meyer, Martin Skatulla, Martin Rheker, Pascal Ewers (70. Jan Golüke), Christian Föst (73. Marvin Köhne), Jan Dyballa, Rafael Föst, Mario Mugabe

Ist maßgblich für das endlich wieder positive Torverhältnis zuständig: Rechtsaußen Pascal Ewers