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01.09.2013

Unglückliche 0:1-Niederlage beim TuS Bad Driburg

Spiel erreichte niemals den Stellenwert eines Spitzenspiels

(svk) Bad Driburg (krü). In einem im Großen und Ganzen enttäuschenden „Spitzenspiel“ unterlag der SV Kollerbeck unglücklich beim Bezirksliga-Absteiger TuS Bad Driburg mit 0:1 Toren. Allein in der turbulenten Schlussphase hätte Kollerbeck noch ausgleichen können, wenn der unglücklich pfeifende Schiedsrichter Sievers aus Paderborn nach einem klaren Foul an Mario Mugabe auf den Elfmeterpunkt gezeigt hätte. Doch seine Pfeife blieb stumm. Umso lauter wurde dafür SVK-Coach Norbert Dölitzsch, der sich selbst nach dem Schlusspfiff noch nicht beruhigt hatte.

Die erste Halbzeit ist schnell erzählt. Beide Teams hatten gehörigen Respekt vor einander und so blieben Chancen absolute Mangelware. Während Bad Driburg insgesamt noch vier halbwegs erfolgversprechende Chancen verzeichnen konnte, musste auf Kollerbecker Seite ein langer Strich gemacht werden. Die Kollerbecker Stürmer bekamen durch die Bank keinen Stich gegen die langen, robust einsteigenden Defensivleute auf Seiten der Badestädter. Ein Übriges tat der Schiedsrichter zu der Partie hinzu, indem er erstaunlich viel Zweikämpfe laufen ließ obwohl manches Mal der Pfiff notwendig gewesen wäre. Und so war es am Ende dann auch nicht verwunderlich, dass er das Foul an Mario  Mugabe nicht ahndete, weil er zuvor einfach schon zu viele solcher Tacklings laufen gelassen hatte.
 
Nach dem Wechsel kam dann wenigstens ein wenig mehr Farbe ins insgesamt arg enttäuschende Spiel zwischen den beiden Topfavoriten Kollerbeck und Bad Driburg. Und Kollerbeck hätte auch gleich mit der ersten Chance in Führung gehen können. Torben Rheker hatte sich auf rechts schön durchgespielt und dem freistehenden Raphael Föst aufgelegt, doch dessen Kopfball konnte in letzter Not noch von einem TuS-Verteidiger von der Linie bugsiert werden (50. Spielminute).
 
Sieben Minuten später fiel dann das Tor des Tages. Ein langer Ball in Richtung Strafraum der Kollerbecker ließ Sascha Niemeier zunächst aus seinem Tor eilen, um dann urplötzlich wieder den Rückzug an zu treten. So hatte der TuS-Mittelfeldmann Jendrik König keine Mühe, das Leder über Niemeier hinweg ins verwaiste Tor zu heben. Wenn der SVK-Keeper hier konsequent raus gelaufen wäre hätte er das Leder eher erreichen können. Der Rückwärtsgang war auf jeden Fall die falsche Entscheidung. 
 
Dieser Fauxpas wiegt umso schwerer, als dass Sascha Niemeier nach dieser Szene noch mehrere sehr gute Chancen der Badestädter mit Glanzparaden zunichte machte. Kollerbeck musste mehr Druck machen und dadurch war die Abwehr öfters mal nicht Herr der Lage. Schade nur, dass Niemeiers Paraden nicht von Erfolg gekrönt wurden und sein einziger Fehler das 0:1 bedeutete. Aber so ist es nun mal, wenn der Torwart ein einziges Mal nicht auf Ballhöhe ist.
 
Der SVK muss sich – wenn überhaupt - ankreiden lassen, zu spät die Initiative ergriffen zu haben. In den letzten fünf Minuten hatten zumindest Martin Skatulla per Kopf und Jan-Hendrik Golüke Chancen, dem Spiel ein gerechtes Ergebnis zu verpassen. Dass Skatulla nicht richtig hinter den Ball kam und nur knapp über die Latte köpfte hätte noch verdaut werden können, wenn Jan-Hendrik Golüke nicht über das Leder gedroschen hätte. Pascal Ewers hatte sich auf Linksaußen super durch getankt und zum freistehenden Golüke gepasst, doch der traf leider das schwer zu nehmende Leder nicht. 
 
Ja und dann  war da noch die mehrfach erwähnte Szene, als Mario Mugabe von den Beinen geholt wurde. Doch alles „was wäre wenn“ hilft hier nicht weiter. Der SVK musste mit hängenden Köpfen die Heimreise antreten. Dass Bad Driburg in dieser Verfassung garantiert kein Wörtchen bei der Vergabe der Meisterschaft mitsprechen wird, wird den enttäuschten Grün-Weißen auch kein Trost sein können.
 
Der SVK spielte mit: Sascha Niemeier, Martin Skatulla, Torben Rheker (62. Marvin Köhne), Lukas Meyer (71. Sven Abitz),  Raphael Föst (71. Jan-Hendrik Golüke), Martin Rheker, Dominik Abitz, Christian Föst, Marc Neumann, Pascal Ewers, Mario Mugabe