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26.08.2013

21,0975 Kilometer bis zum Kölner Dom

Vorbereitungen auf den Sparkassen-Halbmarathon-Köln laufen auf Hochtouren

(svk) Am 13. Oktober 2013 ist es soweit: Der SV Kollerbeck nimmt am Sparkassen-Halbmarathon in Köln teil! Drei mutige Starter haben ihre verbindlichen Anmeldung bereits im Frühjahr 2013 an den Veranstalter übermittelt. Mutig deshalb, weil ihre bisherige Wettkampf-Erfahrung 13 Kilometer nicht übersteigt, und sich die kleine Teilnehmergruppe selten zu gemeinsamen Läufen zusammenfinden kann. Und darüber hinaus niemand aktives Mitglied der Laufgruppe des SVK war. Dennoch ist aus der vermeintlichen "Schnapsidee" vom Anfang dieses Jahres eine Herausforderung für die Drei geworden, der sie sich ernsthaft und tapfer stellen.

Der Wettkampf findet am 13. Oktober 2013 im Rahmen des RheinEnergieMarathon Köln statt, der die Läufer am Sonntagmittag quer durch Köln führen wird. Bereits am frühen Vormittag geht es für die Teilnehmer des Halbmarathons um 08:30 Uhr auf die Strecke: in Nähe der Koelnmesse startend, geht es über die Deutzer Brücke über den Rhein, dann durch die Altstadt nach Sülz und Lindenthal. Anschließend wird Ehrenfeld im Süden angekratzt, bevor es über den Kölner Neumarkt in Richtung Ziel geht: Nach 21,0975 Kilometern erreichen die Athleten den Kölner Dom, an dem ihnen auf zwei Tribünen von rechts und links tausende Zuschauer zujubeln und so die letzten Kraftreserven mobilisieren werden.

"Was haben wir uns dabei nur gedacht?" - diese Frage stellen sich Daniel John, Uwe Mönks und Torben Rheker immer wieder, seitdem sie sich im Frühjahr dieses Jahres entschieden haben, die Halbmarathon-Distanz in Köln unter ihre Füße zu nehmen. Läuferische Wettkampf-Erfahrung haben die Drei allenfalls in ihrer frühesten Jugend gesammelt, als sie im Grundschulalter an den Kollerbecker Pfingstläufen teilgenommen haben. Erschwerend kam zum Anmeldezeitpunkt Anfang des Jahres noch hinzu, dass keiner in der jüngeren Vergangenheit aus hauptsächlich beruflichen Gründen regelmäßig Sport getrieben hat. Aber dann gab es kein Zurück mehr: Als die Online-Anmeldung abgeschickt und die Teilnahmegebühr wenige Tage später vom Bankkonto eingezogen, war klar, dass die sportliche Abstinenz ein jähes Ende finden würde.

Seitdem machen sich die gebürtigen Kollerbecker regelmäßig auf den Weg, möglichst viele Laufkilometer bis zum 13. Oktober zu sammeln, die Ausdauer zu steigern und damit gut für den nahezu 21 Kilometer langen Wettbewerb gerüstet zu sein. Das Training müssen die Kollerbecker allerdings zumeist individuell gestalten - zu weit sind die Entfernungen zwischen ihren derzeitigen Wohnorten und zu selten kann man sich daher treffen um gemeinsam ein paar Kilometer zu bewältigen. Wenn sich dann aber mal eine Gelegenheit ergibt, wird auch gerne mal die Strecke zwischen Bellersen und Kollerbeck läuferisch abgearbeitet. Natürlich dürfen auch Laufveranstaltungen in der Vorbereitung nicht fehlen. Dass die Einteilung der Kräfte dabei durchaus schwieriger zu bewerkstelligen ist, als wenn man allein und für sich läuft, haben die Läufer u. a. beim Bonner Nachtlauf, dem Lauf um den Schiedersee oder jüngst über die 13 Kilometer-Distanz bei den Kollerbecker Köterbergläufen erfahren. Diese Wettkampferfahrungen werden wohl auch ungemein wichtig sein, um den Kölner Halbmarathon erfolgreich abschließen zu können.

Nun geht es in die letzte, kritische Vorbereitungsphase für die Lauf-Rookies. In den letzten sieben Wochen gilt es, sich weiter zu steigern und fit genug für die Halbmarathon-Distanz zu werden. Dass keiner der drei Teilnehmer bislang jemals so weit an einem Stück gelaufen ist, ist dabei kein Geheimnis. Sie geben sich aber zuversichtlich, das Ziel am 13. Oktober zu erreichen und so den SV Kollerbeck auch in der Teamwertung nicht allzu schlecht zu platzieren. Dazu ist allerdings der Zieleinlauf aller drei für den SVK angemeldeten Sportler nötig. Das bedeutet auch, dass die Ziellinie spätestens um 11:15 Uhr überschritten werden muss: Läufer, die bis dahin nicht den Kölner Dom erreicht haben, werden vom Streckenpersonal aus dem Rennen genommen und zum Ziel transportiert - ohne Wertung des Laufs. Wenn es nach den Kollerbeckern geht, sollte diese Einlaufzeit aber nicht zur Disqualifizierung führen - als Zielvorgabe sind 2 Stunden angepeilt.