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02.11.2005

Der Tabellenletzte im Rehbergstadion

SVK empfängt den TSC Steinheim bereits um 14:15 Uhr

(svk) Das sollte zu schaffen sein: die erste Mannschaft des SVK empfängt mit dem TSC Steinheim den Tabellenletzten der A-Liga und wird natürlich von Beginn an auf Sieg spielen. Deswegen ganz wichtig für alle Kollerbecker Fußballfans: Es ist schon wieder November und das bedeutet eine „amtliche“ Anstoßzeit von 14:15 Uhr.

Trainer Jörg Hundertmark sieht der Partie wie immer optimistisch entgegen: „Wir brauchen uns nichts vormachen: Wir spielen gegen den Tabellenletzten mit 54 Gegentoren auf dem Konto. Daher ist ein Sieg Pflicht.“ Doch natürlich vergisst der Sabbenhausener auch nicht, den mahnenden Finger zu heben „Die Schwierigkeiten in dem Spiel werden darin liegen, dass der TSC einige wendige, gute Einzelspieler hat, die wir im Griff haben müssen.“
Ob dies gelingen wird, das ist wahrscheinlich einzig und alleine eine Frage der Konzentration. Denn was die Jungs um Kapitän Sascha Niemeier selbst gegen hochklassige Gegner drauf haben, das konnte man am letzten Sonntag in der Partie gegen den Titelaspiranten SV Brenkhausen/Bosseborn sehen. Dieselbe konsequente Chancenauswertung und Zweikampstärke erwartet Hundertmark auch im kommenden Spiel gegen die Türken aus Steinheim: „Die Jungs müssen mit der gleichen Konzentration zu Werke gehen als wenn sie gegen den Spitzenreiter spielen. Das wird eine reine Kopfsache.“
Der TSC hingegen hat ganz andere Probleme. Denn nach dem letztjährigen Abstieg aus der Bezirksliga trudeln die Türken jetzt fast unaufhaltsam der B-Liga entgegen. Null Punkte aus den letzten acht Spielen. Das spricht ebenso für sich wie der Durchschnitt der kassierten Tore pro Spiel, der bei über vier Toren liegt. Die höchste Klatsche bekamen die Jungs um Haydar Özdemir übrigens gegen den SV Höxter II mit 2:9. Umso schwieriger wird nun also die Aufgabe Hundertmarks sein, seinen Leuten eine etwaige Überheblichkeit zu nehmen.
Gar nicht so leicht, denn zurzeit läuft es ganz gut beim SVK. Aus diesem Grund ist Hundertmark auch grundsätzlich zufrieden: „Die letzten beiden Spiele waren stark. Die Jungs können auf sich selbst stolz sein.“ Und mit der Leistung steigen natürlich auch die Ansprüche. Hundertmark weiter: „Wir sind im oberen Drittel etabliert und stehen mit 25 Punkten mehr als im Soll, sodass wir Weihnachten das Ziel korrigieren werden.“
Gleichzeitig vergisst der passionierte Schalke-Fan aber auch keineswegs, die Fehler seiner Mannschaft anzusprechen. Die immer noch zu vielen Gegentore will er dabei keinesfalls nur seinen Defensivkräften anlasten. Vielmehr sieht er die Spielweise als Hauptgrund dieses Defizits: „Sicherlich stört ein wenig die große Anzahl der Gegentore. Nun darf man aber auch nicht vergessen, dass wir mutig nach vorne spielen; was unsere Defensive bei Ballverlusten natürlich in Schwierigkeiten bringt.“ Trotzdem unterlaufen noch viele individuelle Fehler, die in der A-Liga natürlich meist gnadenlos bestraft werden. Dies ist vielleicht der größte Unterschied zur letzten Saison, wo in der B-Liga solche Fehler vom Gegner das ein oder andere Mal auch ungestraft blieben. Doch die Mannschaft ist noch jung und wird von Spiel zu Spiel dazulernen. Schon aus diesem Grund darf man gespannt sein, wie sich unsere Jungs gegen die Türken präsentieren werden.